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Supply Chain Resilienz – Status quo 2025 und Ausblick für den Groß- und Außenhandel

Gemeinsame Umfrage von Deloitte und BGA zu Reifegrad, Risikobewertung und effektiver Schließung von Resilienzlücken

Globale Unsicherheiten, volatile Märkte und regulatorische Anforderungen setzen die Supply Chains des Groß- und Außenhandels massiv unter Druck. Unsere gemeinsame Umfrage mit dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zeigt: Die Resilienz vieler Unternehmen ist noch nicht ausreichend. Erfahren Sie, wo die größten Lücken liegen und welche Maßnahmen jetzt entscheidend sind.

Supply Chain Resilienz – Status quo und Ausblick für den Groß- und Außenhandel

Hier die Studie herunterladen.

Warum Supply Chain Resilienz jetzt im Fokus steht

Handelskonflikte, Materialengpässe und Cyberattacken prägen die Risikolandschaft ebenso wie globale Unsicherheiten, volatile Märkte und sich wandelnde regulatorische Anforderungen. Klassische Ansätze greifen nicht mehr – Unternehmen des Groß- und Außenhandels benötigen integrierte Strategien, um Lieferverzögerungen zu minimieren, Kosten zu kontrollieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

 

Key Facts: Zentrale Ergebnisse der gemeinsamen Studie von Deloitte und BGA

Unsere gemeinsame Umfrage mit dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) im Zeitraum vom 11. Juli bis 11. August 2025 unter 163 Unternehmen zeigt deutliche Lücken in der Resilienz der Supply Chains des Sektors. Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Der Resilienz-Reifegrad des Großhandels liegt mit Werten von 1,9 bis 2,4 (Skala 1 = reaktiv bis 4 = führend) an der Schwelle zwischen reaktivem und proaktivem Handeln.
  • 83 Prozent der befragten Unternehmen simulieren Risiken nicht auf fortgeschrittenem Niveau.
  • 79 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über keinen ausgereiften Notfallplan.
  • 71 Prozent der befragten Unternehmen sehen Außenhandelspolitik als größtes Risiko.
  • Die Top 10 Prozent der befragten Unternehmen zeigen: Resilienz ist machbar und erreichbar auf Best-Practice-Niveau, erfordert aber integrierte Strategien anstelle von Einzelmaßnahmen.

 

Die größten Schwachstellen in Bezug auf Supply Chain Resilienz

Die Analyse offenbart zwei zentrale Defizite:

  • Fehlende Risikoüberwachung durch mangelnde Transparenz über externe Einflussfaktoren und Risiken
  • Unzureichende Steuerungsmechanismen im Krisenfall

Diese Lücken führen dazu, dass Risiken oft erst erkannt werden, wenn sie bereits eingetreten sind – ein reaktiver Ansatz, der in einem volatilen Umfeld nicht mehr ausreicht. Ohne Frühwarnmechanismen bleibt das Zeitfenster für Gegenmaßnahmen minimal, was die operative Stabilität gefährden kann.

 

Vier Erfolgsfaktoren für resiliente Supply Chains

Resilienz bedeutet mehr als die Abwehr von Störungen. Sie umfasst die Fähigkeit, sich flexibel an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und nach Krisen schnell wieder handlungsfähig zu werden. Basierend auf den Studienergebnissen und Deloitte-Projekterfahrungen haben sich vier zentrale Hebel herauskristallisiert:

Erste Schritte zu mehr Lieferketten-Resilienz

Resilienz ist im Groß- und Außenhandel essenziell, um Stabilität und Krisenfestigkeit zu gewährleisten. Der Weg dorthin umfasst drei Schritte: Zunächst ein gemeinsames Verständnis von Resilienz auf Führungsebene schaffen und Risiken sowie Reifegrad durch ein Resilienz-Assessment bewerten. Weiter müssen Maßnahmen definiert und priorisiert werden. Für eine wirksame Umsetzung müssen eine Zeitleiste und klare Einzelschritte definiert werden, mit klaren Verantwortlichkeiten. Erfolgsfaktor ist eine risikosensible Unternehmenskultur, die Transparenz, Flexibilität, Unabhängigkeit und Zusammenarbeit verankert.

 

Fazit

Resilienz ist nicht optional, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wer Transparenz, Flexibilität und Zusammenarbeit konsequent verankert, sichert die operative Stabilität und die Wettbewerbsfähigkeit in einem volatilen Umfeld.

Laden sie hier die komplette Studie herunter und erfahren Sie alle Ergebnisse im Detail.

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