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Smart City Matters Studie 2025

Strategien, Trends und Herausforderungen für die digitale und nachhaltige Transformation urbaner Räume

Die Städte stehen vor einem tiefgreifenden Wandel: Klimaschutz, Mobilitätswende, digitale Verwaltung und Bürgerbeteiligung sind zentrale Herausforderungen, die nicht unabhängig voneinander gelöst werden sollten. In der gemeinsamen Studie „Smart City Matters 2025“ mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wird aufgezeigt, wie internationale Vorreiterstädte und deutsche Kommunen diesen komplexen Transformationsprozess mit praxisnahen Strategien, innovativen Ansätzen und konkreten Handlungsempfehlungen angehen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass Kooperation und Veränderungsbereitschaft entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Umsetzung zukünftiger Strategien sind.

Smart City Matters 2025

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Smart City: Vom Buzzword zur Realität

Laternenmasten, die Daten senden, Verwaltungsprozesse in Sekunden und Bürgerbeteiligung per App: Entwicklungen, die vor wenigen Jahren noch als Zukunftsvision galten, sind heute vielerorts Realität. Dennoch verläuft die Transformation zur Smart City nicht automatisch. Sie erfordert gezielte Investitionen, enge Zusammenarbeit und vor allem eine klare Zielsetzung: Städte effizienter, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

 

Warum ist das Thema jetzt relevant?

Der gesellschaftliche Druck wächst: Klimaschutz, Mobilitätswende und digitale Teilhabe sind zentrale Herausforderungen für Kommunen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Bürger:innen an Servicequalität und Transparenz. Smart-City-Projekte sind daher mehr als nur technologische Experimente. Sie sind strategische Antworten auf bestimmte Fragen: Wie sichern wir Lebensqualität? Wie nutzen wir Ressourcen effizient? Wie schaffen wir Vertrauen in digitale Lösungen?

 

Status quo in Deutschland

Eine Befragung von 236 kommunalen Entscheider:innen zeigt: 64 Prozent der Kommunen haben bereits Smart-City-Projekte umgesetzt, weitere 61 Prozent planen neue Vorhaben. Besonders Großstädte treiben die Entwicklung voran – hier stehen die Themen Mobilität, Datenmanagement und Energie im Vordergrund. Die digitale Verwaltung bleibt jedoch die größte Baustelle: 65 Prozent sehen hier den dringendsten Handlungsbedarf.

Abb. 1: Anzahl der befragten Kommunen, die Smart-City-Projekte umsetzen

Hürden und Engpässe

Die größten Herausforderungen sind laut den Befragten die Finanzierung (75%) und der Personalmangel (67%), die den Fortschritt bremsen. Hinzu kommen rechtliche Unsicher-heiten, Datenschutzfragen und komplexe Abstimmungsprozesse. Viele Kommunen sehen sich mit veralteten Strukturen und Silodenken konfrontiert. Ohne strategische Roadmaps und eine klare Governance besteht die Herausforderung, dass die Transformation in einzelne Insellösungen fragmentiert, anstatt dass ein integriertes Gesamtkonzept entsteht.

Abb. 2: Hürden bei der Umsetzung von Smart-City Projekten.

Erfolgsfaktoren: Kooperation und Bürgerbeteiligung

Internationale Vorreiterstädte wie Barcelona, Amsterdam oder Tallinn zeigen: Technik allein reicht nicht aus. Entscheidend sind offene Strukturen, eine sektorübergreifende Zusammenarbeit und echte Bürgerpartizipation. Digitale Plattformen, Bürgerhaushalte oder „Living Labs“ können den Unterschied machen, denn sie schaffen Akzeptanz und Vertrauen. Auch in Deutschland setzen Städte zunehmend auf Beteiligungsformate und Pilotprojekte, um den Wandel greifbar zu machen.

Trends und Perspektiven

Aus der Studie geht hervor, dass Smart City kein reines Technikprojekt ist, sondern einen strategischen Ansatz für gesellschaftlichen Mehrwert bietet. Aus den Ergebnissen lassen sich zentrale Handlungsfelder ableiten, die für Kommunen besonders relevant sind:

  • Fokus auf Nutzen: Digitale Lösungen müssen konkrete Probleme lösen.
  • Kooperation statt Silos: Vernetzung von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.
  • Bürgerbeteiligung: Von Mitreden zu aktivem Mitgestalten.
  • Digitale Verwaltung: Serviceorientierung als Kern smarter Transformation.
  • Nachhaltigkeit: Klimaschutz und Ressourcenschonung als Basis jeder Strategie.

Darüber hinaus werden weitere Erfolgsfaktoren wie zügiges Handeln, eine stabile Finanzierung, internationale Kooperation und kontinuierliches Lernen im Prozess genannt.

Warum sollten Kommunen jetzt handeln?

Das Konzept der  Smart City ist keine vorübergehende Trenderscheinung, sondern eine strategische Notwendigkeit. Kommunen stehen vor der Aufgabe, ihre Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten, die digitale Teilhabe zu gewährleisten und einen Service-orientierten Ansatz zu verfolgen. Die Nachfrage nach intelligenten Mobilitätslösungen, Datenplattformen und effizienten Verwaltungsprozessen wächst kontinuierlich. Gleichzeitig eröffnen sich durch Förderprogramme und Kooperationen mit Forschung und Wirtschaft neue Chancen.

Fazit

Die Zukunft der Stadt ist vernetzt – und sie beginnt jetzt. Wer die Transformation aktiv gestaltet, sichert nicht nur Lebensqualität, sondern trägt auch zu einer nachhaltigen, inklusiven und digitalen Gesellschaft bei. Die vollständige Studie „Smart City Matters 2025“ liefert detaillierte Einblicke, bewährte Verfahren und Handlungsempfehlungen für Kommunen und öffentliche Akteure.

Laden Sie hier unsere gemeinsame Studie „Smart City Matters 2025“ mit der FAZ herunter und erfahren Sie alle Ergebnisse im Detail.

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