Überblick zu verschiedenen CO₂-Bepreisungsmechanismen, unternehmerischen Verpflichtungen sowie Herausforderungen und potentielle Handlungsempfehlungen.
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Das EU Emissionshandelssystem 2 (EU-ETS 2) und der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) zählen zu den zentralen Klimaschutzinstrumenten der Europäischen Union (EU) und verfolgen vergleichbare Ziele. Beide Instrumente sollen insbesondere die Dekarbonisierung durch eine konsequente CO₂-Bepreisung beschleunigen.
EU-ETS 2 stellt einen eigenständigen Emissionshandel dar, der neben den Sektoren Gebäude und Straßenverkehr auch weitere Bereiche umfasst und darauf abzielt, die Treibhausgasemissionen in diesen zu senken. Während EU-ETS 2 ab dem Jahr 2027 vollständig in Kraft tritt, wird CBAM bereits ab 2026 vollumfänglich wirksam und zunächst auf ausgewählte Warengruppen wie Eisen und Stahl, Aluminium, Zement, Strom, Düngemittel und Wasserstoff angewendet. Ziel ist es, importierte Waren hinsichtlich ihrer CO₂-Kosten mit Produkten aus der EU gleichzustellen.
Beide Systeme befinden sich derzeit in einer Übergangsphase, die auf eine schrittweise Einführung und Etablierung dieser Klimaschutzinstrumente abzielt. Die teilweise parallele Einführung beider Systeme eröffnet Unternehmen strategische Chancen, indem sie Synergien nutzen und ein integriertes CO₂-Management entwickeln können, das sowohl regulatorische Anforderungen erfüllt als auch wirtschaftliche Vorteile schafft.
Im Webcast wurden unter anderem folgende Themen adressiert:
CO2-Bepreisungsmechanismen - verschiedene Systeme, ein Überblick
EU-ETS 2:
CBAM:
Herausforderungen und potentielle Handlungsempfehlungen
EU-ETS 2:
CBAM:
Synergiepotentiale:
EU-ETS 2 und CBAM zählen zu den zentralen Instrumenten der EU-Klimapolitik. Allerdings sind beide Mechanismen mit zahlreichen Unsicherheiten und Herausforderungen verbunden. Betroffene Unternehmen sollten die laufende Vorbereitungsphase aktiv nutzen, um sich frühzeitig auf die neuen regulatorischen Anforderungen einzustellen. Durch gezielte Maßnahmen wie Datenmanagement, Prozessanpassungen und strategische Planung können nicht nur Risiken minimiert, sondern auch klare Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Nutzen Sie jetzt die Chance, um zu handeln und Ihre Organisation zukunftssicher aufzustellen.
Auskünfte
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Lars Essers, Michael Schäfer, Jessica Vagts und Luisa Weber.
Auch in der Fortsetzung unserer Webcast-Reihe „Von der Lieferkette zur Social Compliance – Teil 2“ wollen wir alle relevanten Themen, die das „S“ in ESG umfassen, beleuchten. Wir erläutern regulatorische Anforderungen, bringen Licht ins Dunkle der politischen Diskussionen, teilen unsere Markterfahrungen und klären über aktuelle Fragestellungen auf. Dabei gehen wir nicht nur auf Themen rund um Lieferketten-Compliance, wie das LkSG und die CSDDD, ein, sondern blicken über den Tellerrand hinaus. „Social Compliance“ umfasst für uns bei Deloitte alle Themen des nachhaltigen, sozialen Wirtschaftens.
Im Vordergrund stehen das Kennenlernen und der zwanglose Austausch mit Kolleginnen und Kollegen mit vergleichbaren Aufgaben in anderen Unternehmen.