Wertschöpfung durch strategische Hebel in Rohstoffhandel und -beschaffung bei gleichzeitiger Absicherung der Marge gegenüber Rohstoffpreisschwankungen.
Wertschöpfung durch strategische Hebel in Rohstoffhandel und -beschaffung bei gleichzeitiger Absicherung der Marge gegenüber Rohstoffpreisschwankungen.
In einer Ära fragmentierter Lieferketten, volatiler Preise und sich wandelnder internationaler Einflussstrukturen haben sich Rohstoffe von reinen Beschaffungsgütern zu strategischen Werthebeln entwickelt. Von Rohstoffknappheit über Nachfrageschwankungen bis hin zu geopolitischen Risiken. Unternehmen sind entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette einem nie dagewesenen Risiko ausgesetzt. Um diese Komplexität zu meistern, ist ein integrierter Ansatz im Umgang mit Rohstoffrisiken erforderlich. Ein Ansatz, der Unsicherheit in Resilienz und Wettbewerbsvorteile verwandelt
Wir arbeiten mit Produzenten, Händlern und Verarbeitern von Rohstoffen zusammen. Dabei bedienen wir sämtliche Rohstoffklassen, darunter Energie (Strom, Gas, Öl, Kohle), Metalle, Agrarprodukte, Chemikalien und Zertifikate (z.B. CO2 und Herkunftsnachweise).
Zu unseren Kunden zählen Versorgungsunternehmen und Energiehändler, Stahlhersteller, Handelsunternehmen, Metallverarbeiter, Chemie- und Bergbauunternehmen bis hin zu rohstoffintensiven Industrieunternehmen wie beispielsweise Automobilherstellern.
Unsere Projekteinblicke zeigen deutlich: rohstoffintensive Unternehmen und Rohstoffhändler stehen vor der Herausforderung, ihre Margen in einem zunehmend volatilen Umfeld zu sichern. Gleichzeitig eröffnen sich durch verschiedene kommerzielle Werthebel neue Chancen, zusätzlichen Unternehmenswert zu schaffen und strategische Potenziale zu heben.
Wir leben heute in einer Zeit, die geprägt ist von Komplexität und stetiger Veränderung. Besonders die Dynamik der Rohstoffmärkte stellt Industrieunternehmen und Rohstoffhändler vor akute Herausforderungen. Geopolitische Verwerfungen, regulatorische Veränderungen, der Klimawandel und gesellschaftliche Entwicklungen haben spürbare Auswirkungen auf den Rohstoffzugang, die Preisgestaltung und die strategische Ausrichtung vieler Marktteilnehmer.
Diese stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihre Lieferketten durch ein integriertes, zukunftsorientiertes Risikomanagement widerstandsfähiger zu gestalten und sich gegen Versorgungsengpässe, Lieferantenausfälle und andere exogene Einflüsse wirksam zu wappnen. Die fortschreitende Standardisierung vormals differenzierter Produkte und der Anstieg der Marktliquidität vieler Rohstoffe verändert Marktmechanismen und fordert neue Ansätze in der Preisgestaltung und Steuerung von Rohstoffpreisrisiken.
Aufgrund dieser nachhaltigen Veränderung der Wertschöpfungsketten ist ein reaktiver Umgang mit Rohstoffrisiken nicht mehr ausreichend. Viele Rohstoffverarbeiter und -händler haben dies bereits erkannt: Unter Nutzung der Digitalisierung und eines gezielten Fähigkeitsaufbaus transformieren sie bereits ihre Handels-, Beschaffungs- bzw. Risikomanagementeinheiten. So können sie den wachsenden marktseitigen und regulatorischen Anforderungen gerecht werden, ihre Kostenstrukturen optimieren und ihre Margen gezielt sichern.
Unserer Ansicht nach sollten Rohstoffe bei Industrieunternehmen ab einem relevanten Exposure nicht länger nur als volatile Einsatzmaterialien betrachtet werden, sondern als zentraler Hebel für den Unternehmenswert. Die Lösung ist einfach, aber transformativ: Ein Commodity Management sollte als zentrale, strategische Kompetenz im Unternehmen verankert werden, um die zahlreichen zugrunde liegenden Werthebel effektiv nutzen zu können.
Dabei kommt es darauf an, das Rohstoffdenken tief in die Architektur des Unternehmens zu integrieren – von der finanziellen und operativen Planung über die Preisgestaltung und die Lieferkettenstrategie bis hin zur ESG-Konformität. Denn ein strukturiertes Commodity Management ermöglicht es Unternehmen, nicht nur auf Risiken zu reagieren, sondern aktiv Wert zu schaffen:
Um diese Vorteile zu ermöglichen, muss das Commodity Management bereichsübergreifend aufgebaut werden: Es verbindet Einkauf und Vertrieb durch effektives Preisrisikomanagement, sichert den Zugang zu kritischen Rohstoffen und stellt intelligente Beschaffungs- und Preisstrategien sicher. Parallel dazu sollten Potenziale in bestehenden kommerziellen Strukturen identifiziert und genutzt sowie regulatorische und nachhaltigkeitsbezogene Anforderungen berücksichtigt werden. Dadurch kann ein strategisch ausgerichtetes Commodity Management das operative Geschäft sinnvoll unterstützen und zur Stabilität in herausfordernden Zeiten beitragen.
Unser Ansatz basiert auf einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Commodity Management und Handel müssen ganzheitlich, funktionsübergreifend und auf die individuellen Bedürfnisse jeder Organisation zugeschnitten sein. Deshalb betrachten wir das Thema entlang von vier klar definierten und miteinander verbundenen Wertdimensionen – jede davon ist darauf ausgelegt, konkrete Ergebnisse im Unternehmen zu erzielen.
Was früher in vielen Unternehmen allein ein Thema für die Beschaffung war, ist heute ein strategisches Element, das alle Unternehmensbereiche durchdringt und dabei nicht nur Resilienz schafft, sondern auch neue Wertpotentiale eröffnet.
Wer frühzeitig handelt, wird nicht nur die Herausforderungen meistern, sondern auch aktiv die Zukunft gestalten und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Wir stehen Ihnen auf dieser Reise als Partner zur Seite.