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Willkommen bei Deloitte

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„Der besondere Reiz liegt für mich darin, die Erfahrungen aus meinen unterschiedlichen beruflichen Stationen miteinander zu verbinden.“

Karrierewege verlaufen selten geradlinig und manchmal führt der nächste Karriereschritt zurück zu einem früheren Arbeitgeber. Im Interview erzählt Sven, Director im Bereich FSI Assurance, warum er Deloitte vor einigen Jahren in Richtung Bafin verließ, welche Einblicke er dort in die Entstehung regulatorischer Vorgaben gewinnen konnte und weshalb die Rückkehr zu Deloitte für ihn der nächste logische Schritt war.

Hallo, ich bin Sven und seit Juli wieder Teil von Deloitte. Auch während meiner Zeit außerhalb des Unternehmens ist der Kontakt nie ganz abgerissen. Warum sich die Rückkehr für mich richtig angefühlt hat und welche Rolle Verbindungen über die Jahre hinweg spielen können, erfahrt ihr hier. 

Willkommen zurück im Bereich Audit & Assurance! Gib uns doch einmal einen Einblick in das, was du tust. Was sind deine aktuellen Tätigkeitsschwerpunkte bei Deloitte? 
Meine Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Regulierung auf der einen und unserer prüfungsnahen Beratung im Finanzsektor auf der anderen Seite. Inhaltlich beschäftige ich mich insbesondere mit Drittparteien- und Cloud-Risiken, digitaler operationaler Resilienz, IKT-Risikomanagement sowie Cyber Security. Die regulatorischen Anforderungen sind heute komplex und eng miteinander verzahnt. Deshalb reicht es häufig nicht aus, einzelne Vorgaben isoliert zu betrachten. Für mich ist entscheidend, nicht nur zu wissen, was geregelt ist, sondern auch zu verstehen, warum eine Anforderung besteht und wie die verschiedenen Vorgaben zusammenwirken. So lassen sich Lösungen entwickeln, die belastbar, risikoorientiert und zugleich praxistauglich sind. 

Was waren deine bisherigen beruflichen Stationen? 
Meine berufliche Laufbahn verlief nicht unbedingt schnurgerade, aber sie hat mich erstaunlich zuverlässig immer wieder zu den Big Four geführt. Gestartet bin ich nach meinem Studium bei PwC im IT-Audit mit Schwerpunkt auf der chemischen Industrie. Danach habe ich promoviert und zum Einfluss von Businessplänen auf den Gründungserfolg und ein wenig zu unethischem Verhalten geforscht, thematisch also von guter Planung bis hin zu eher fragwürdigen Entscheidungen. Anschließend wechselte ich zu Deloitte und war hier zuletzt als Senior Manager in der Prüfung und Beratung von Banken tätig. Nach vier Jahren bei der Bafin, in denen ich hauptsächlich regulatorische Vorgaben mitentwickelt habe, bin ich seit Juli als Director zurück bei Deloitte. So unterschiedlich die Stationen auch waren, eines lässt sich sicher sagen: Langweilig ist es mir dabei nicht geworden.  

Du bist von Deloitte zu Bafin gewechselt. Was hat zu deiner Entscheidung geführt, Deloitte zu verlassen und dann wieder zurückzukehren? 
Für meinen Wechsel zur Bafin waren vor allem zwei Dinge ausschlaggebend: meine Neugier und der Wunsch, noch tiefer in regulatorische Themen einzusteigen. Als Berater arbeitet man immer mal wieder mit der Aufsicht zusammen, aber immer mit einem gewissen Abstand. Ich wollte wissen, wie es auf der anderen Seite wirklich läuft. Die Einführung von DORA (Digital Operational Resilience Act) und die Veränderungen im Drittparteienrisikomanagement waren dafür eine besonders spannende Gelegenheit.  

Meine Rückkehr zu Deloitte war für mich kein Schritt zurück, sondern der nächste logische Schritt. Heute kann ich meine Erfahrungen und mein Wissen nutzen, um Fragestellungen aus vielfältigen Blickwinkeln zu betrachten.        

„Der besondere Reiz liegt für mich darin, die Erfahrungen aus meinen unterschiedlichen beruflichen Stationen miteinander zu verbinden.“

Wie unterscheidet sich deine aktuelle Rolle bei Deloitte von der bei der Bafin? 
Die Bafin erfüllt unglaublich wichtige Aufgaben: Wir alle brauchen ein funktionsfähiges, stabiles und integres Finanzsystem. Gerade vor dem Hintergrund neuer und wachsender Risiken ist ihre Arbeit wichtiger denn je. Für mich war es sehr erfüllend, an einer Aufgabe mitzuwirken, die gesellschaftlich relevant ist und ganz unmittelbar Sinn stiftet. 

Besonders beeindruckt haben mich die vielen hoch motivierten Kolleg:innen, die für diese Aufgaben brennen und sich mit großer fachlicher Tiefe und viel persönlichem Einsatz einbringen. Ich erinnere mich gern an die intensiven und manchmal auch leidenschaftlichen Diskussionen über die Weiterentwicklung der Regulierung. Heute verstehe ich deutlich besser, wie regulatorische Vorgaben entstehen, welche unterschiedlichen Sichtweisen dabei zusammengeführt werden müssen und warum selbst eine kleine Formulierung eine ziemlich große Geschichte haben kann. 

Mein Wechsel zurück zu Deloitte war deshalb auch mit Wehmut verbunden. Gleichzeitig habe ich mich darauf gefreut, aufsichtliche Fragestellungen wieder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Bei Deloitte beschäftige ich mich mit der praktischen Anwendung von Vorgaben in unterschiedlichen Unternehmen, Projekten und Ausgangslagen und arbeite dabei mit vielen verschiedenen Kolleg:innen und Kunden zusammen. Nun kann ich mein Verständnis für die praktische Umsetzung der Anforderungen weiter vertiefen. Für mich liegt der besondere Reiz darin, die Erfahrungen aus meinen beruflichen Stationen miteinander zu verbinden. 

Welche Aspekte an Deloitte schätzt Du heute besonders? 
Besonders gefreut habe ich mich über die vielen vertrauten Gesichter und darüber, wie selbstverständlich ich wieder aufgenommen wurde. Gleichzeitig lerne ich viele neue Kolleg:innen kennen und entdecke Themen, die sich während meiner Abwesenheit weiterentwickelt haben oder neu hinzugekommen sind. Dieses Zusammenspiel aus Vertrautem und Neuem macht die Rückkehr für mich besonders reizvoll. Vieles hat sich verändert, trotzdem hat sich vieles schnell wieder vertraut angefühlt. Ein bisschen wie Heimkommen, nur mit neuem Laptop und neuen Passwörtern.  

Welche Ratschläge würdest Du Kolleg:innen geben, die ebenfalls überlegen, zu Deloitte zurückzukehren? 
Wer über eine Rückkehr nachdenkt, sollte einfach das Gespräch suchen. Dafür muss man nicht über Jahre hinweg jede Entwicklung bei Deloitte verfolgt haben. Ehemalige Kolleg:innen und das Alumni-Programm können gute Anknüpfungspunkte sein, um wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und sich ein aktuelles Bild zu machen. 

Schließlich kehrt man nicht mit demselben Erfahrungsschatz zurück, mit dem man gegangen ist. Man hat Neues gelernt, andere Arbeitsweisen kennengelernt und zusätzliche Ideen im Gepäck. Genau darin liegt der besondere Wert einer Rückkehr.  

Wie hast Du die Alumni Community während deiner Abwesenheit bei Deloitte wahrgenommen? 
Die Alumni Community war für mich während meiner Abwesenheit eher im Hintergrund präsent, als eine schöne Erinnerung an meine Zeit bei Deloitte. Es gab immer das Angebot und gute Gelegenheiten, wieder anzuknüpfen und sich auf den neuesten Stand zu bringen.  

Manchmal brauchte es dafür aber weder Newsletter noch Alumni-Event: Die Welt ist klein, und einen früheren Kollegen traf ich ausgerechnet immer wieder, wenn ich mit meiner Tochter auf dem Spielplatz war. Alumni Networking findet eben manchmal dort statt, wo man es am wenigsten erwartet. Besonders wertvoll finde ich, dass ein Netzwerk nicht davon lebt, ständig miteinander im Austausch zu stehen. Entscheidend ist vielmehr, dass man auch nach längerer Zeit unkompliziert wieder miteinander ins Gespräch kommt.