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Deloitte kündigt die Gründung einer EMEA‑Firma an

  • Deloitte EMEA soll erhebliche Marktpotenziale für die lokalen Partnerschaften erschließen. 
  • Zusätzliche Investitionen von mehr als 1,5 Mrd. Euro geplant - unter anderem in GenAI -, um technologische Disruption und steigende Kundennachfrage schnell zu adressieren.    

München, 23. Februar 2026 — Deloitte hat heute die geplante Gründung einer EMEA‑Firma bekannt gegeben, die zum 1. Juni 2026 wirksam werden soll. Deloitte EMEA wird die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen sechzehn beteiligten Deloitte‑Mitgliedsfirmen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika („EMEA“) deutlich beschleunigen und skalieren. Jede beteiligte Firma bleibt dabei rechtlich selbstständig und weiterhin für ihre Dienstleistungen in ihrem jeweiligen Markt verantwortlich. Die beteiligten Firmen sind in mehr als 80 Ländern tätig, werden von 6.000 Partnerinnen und Partnern geführt, beschäftigen 132.000 Mitarbeitende und erzielen gemeinsam 20 Mrd. Euro Umsatz.

Die heutige Ankündigung folgt auf eine erfolgreiche Partnerabstimmung. Hauptziel dieser Weiterentwicklung ist es, den Markt in der Region EMEA künftig in noch größerem Maßstab bedienen zu können, basierend auf einer klaren strategischen Ausrichtung über alle beteiligten Firmen hinweg. Deloitte EMEA wird gemeinsame Prioritäten durch regionale Investitionen in Innovation, Technologieplattformen und Talententwicklung vorantreiben. In den kommenden vier Jahren plant Deloitte EMEA, mehr als 1,5 Mrd. Euro an zusätzlichen Investitionen bereitzustellen, unter anderem in GenAI, souveräne Cloud‑Fähigkeiten, branchenspezifische Lösungen sowie Technologien, die Kunden bei der Bewältigung der zunehmenden Veränderungen unterstützen.

Die Leitung von Deloitte EMEA übernimmt Richard Houston, derzeit CEO von Deloitte North and South Europe und Deloitte UK, in der Funktion des CEO. Volker Krug, CEO von Deloitte Deutschland, wird als Deputy CEO fungieren. Sami Rahal, bisher CEO von Deloitte Central Europe, wird Chairman.

Richard Houston sagte: „Deloitte EMEA stärkt unsere Fähigkeit, grenzüberschreitend und in großem Umfang zu investieren, um Innovation in Bereichen voranzutreiben, die für unsere Kunden entscheidend sind. Die neue Struktur baut auf unseren führenden lokalen Partnerschaften auf und unterstützt zugleich eine engere regionale Zusammenarbeit.“

Volker Krug ergänzte: „Eine stärkere Abstimmung in der EMEA‑Region ermöglicht es uns, unsere Fähigkeiten zu skalieren, Expertise effizienter zu teilen und mehr Wert für unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und die Märkte, in denen wir tätig sind, zu schaffen.“

Joe Ucuzoglu, Deloitte Global CEO, erklärte: „Heute ist ein historischer Moment für Deloitte. Die EMEA‑Region ist ein zentraler Bestandteil der Weltwirtschaft - Heimat vieler der einflussreichsten Unternehmen weltweit und ein Schlüsselmarkt für multinationale Konzerne aller Branchen. Unsere Kunden erwarten erstklassige Expertise, unabhängig vom Standort, sowie schnelle, nahtlose und technologiegestützte Leistungen über Grenzen hinweg. Die Gründung von Deloitte EMEA wird unsere Fähigkeit erheblich stärken, genau das zu liefern.“

Die Gründung von Deloitte EMEA knüpft an mehrere Jahre intensiver Zusammenarbeit zwischen den Deloitte‑Mitgliedsfirmen der Region an – darunter gemeinsame regionale Investitionen in Bereiche wie Bankentransformation, Energiewende und M&A‑Fähigkeiten.