Zusammenfassung
Die stark gestiegenen Krankenversicherungsprämien führen dazu, dass die Versicherten keine Skrupel mehr haben, den Anbieter zu wechseln.
Fast ein Drittel der Befragten in unserer aktuellen Studie zum Thema Krankenversicherung gab an, dass sie ihr Grundversicherungspaket gewechselt haben und 44% wollen im kommenden Herbst ihre aktuellen Prämien und Leistungen vergleichen.
Über die Umfrage
Diese repräsentative Umfrage unter Verbrauchern zeigt relevante Trends auf. Die Krankenversicherer können daraus Erkenntnisse für ihre strategische Ausrichtung und für die Vorhersage künftiger Entwicklungen ableiten.
Die Umfrage deckt auch den wachsenden finanziellen und gesellschaftlichen Druck auf die Krankenversicherer auf: Um diesem zu begegnen, müssen sie ihre Geschäftsmodelle kontinuierlich weiterentwickeln, sie an die regulatorischen Herausforderungen anpassen und ihre Effizienz ständig steigern.
Die beiden ausgewählten Schwerpunktthemen haben das Potenzial, für die Schweizer Krankenversicherer eine relevante Rolle zu spielen.
Langlebigkeit ist ein sehr weit gefasstes Thema - wir empfehlen, es als "Annäherung der Gesundheitsspanne eines Menschen an seine Lebensspanne" zu definieren.
Langlebigkeit" bedeutet viel mehr - und ist viel spezifischer - als nur "länger leben".
Beim Trend zur Langlebigkeit geht es darum, die Gesundheitsspanne eines Menschen (wie viele Jahre er bei guter Gesundheit lebt) so nah wie möglich an seine Lebensspanne (wie viele Jahre er insgesamt lebt) heranzuführen - mit anderen Worten, ihm ein möglichst langes gesundes Leben zu ermöglichen.
Wir würden Langlebigkeit daher wie folgt definieren:
"Verlängern Sie die Gesundheitsspanne eines Menschen und verringern Sie die Lücke zwischen ihr und der Lebenserwartung."
Dies stellt die Krankenversicherer vor eine Reihe von Herausforderungen:
Das Vertrauen der Kunden ist die wichtigste Währung für Krankenversicherer - Cybersicherheit und Datenschutz sind hier Schlüsselfaktoren.
Engagements der Schweizer Krankenversicherer
Auszug: Datenschutzrichtlinien von drei grossen Schweizer Krankenversicherern.
Nur drei Krankenversicherer erreichen einen Anteil der freiwilligen Krankenversicherung von über 20%.
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