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Die neue Normalität: Wachstum unter Druck

Die Schweizer CFO-Umfrage von Deloitte – Frühling 2026​

Über die Umfrage

Die Schweizer CFO-Umfrage gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Einstellung von CFOs und Group Finance Directors von bedeutenden Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Sie erscheint halbjährlich, orientiert sich an der europäischen CFO-Umfrage und beinhaltet eine Mischung von Fragen, die für den CFO auf Geschäftsumfeld-, Unternehmens- und operativer Ebene relevant sind.

 

Zusammenfassung

Schweizer Unternehmen bleiben optimistisch für die Unternehmensaussichten, auch wenn der starke Schweizer Franken sowie steigende Energie- und Einkaufspreise die Margen belasten. Immerhin können mehr Unternehmen ihre höheren Kosten weitergeben als im Herbst. Geopolitische Risiken, eine mögliche Nachfrageschwäche und Währungsrisiken sind die grössten Herausforderungen. Handelsturbulenzen belasten 64% der Unternehmen, darunter 15% schwer. CFOs erwarten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Finanzfunktion insgesamt Kosteneinsparungen, vor allem bei Lohnkosten, aber auch höhere Ausgaben für IT und Technologie.

Wichtigste Ergebnisse der Schweizer Umfrage

Konjunkturaussichten: Erholung, Risiken bleiben

​Trotz Irankonflikt und anhaltender geopolitischer Unsicherheiten hellen sich die Konjunkturerwartungen für die Schweiz und ihre wichtigsten Handelspartner aus Sicht der CFOs auf – mit Ausnahme Deutschlands, das weiterhin unter strukturellen Herausforderungen leidet. Dies ist ein positives Signal, doch der Optimismus bleibt verhalten und die Risiken bleiben erheblich.​

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Konjunkturerwartungen Schweiz und der wichtigsten Schweizer Handelspartn

Nettosaldo der CFOs, welche die Konjunkturaussichten für die Schweiz und ihre wichtigsten Handelspartner in den nächsten 12 Monaten positiv/negativ beurteilen. Die Umfrage wurde im Frühjahr 2025 zweimal durchgeführt, vor (März) und nach (April) dem Zollschock

Unternehmensaussichten: Optimismus überwiegt​

Schweizer Unternehmen sehen sich trotz Herausforderungen vor einem erfolgreichen Jahr 2026. Allerdings setzt der starke Schweizer Franken die Unternehmensmargen immer stärker unter Druck. Energiepreise und Einkaufspreise wirken ebenfalls negativer als noch im Vorjahr. Positiv ist die leichte Entspannung bei der Zollsituation – und einige Unternehmen können ihre höheren Kosten zumindest teilweise an ihre Kunden weitergeben.​

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Unternehmenskennzahlen: Deutliche Aufhellung​

Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden. Investitionen werden in dieser Umfrage erstmals in Schweiz/Ausland aufgeteilt, Anzahl Mitarbeiter seit Herbst 2025

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Welche Faktoren wirken wie auf die Unternehmensmargen?​

Wie wirken sich die folgenden Faktoren derzeit auf Ihre Marge aus, im Vergleich zu vor 12 Monaten?​

Unternehmensrisiken: Internationale Risiken dominieren weiter​

Geopolitische Risiken bleiben die grössten aus Sicht der CFOs, gefolgt von Sorgen vor einer Nachfrageschwäche und ebenso Währungsrisiken. Sorgen vor Lieferkettenproblemen und steigenden Energiepreisen nehmen sprunghaft zu, Sorgen vor einem Arbeitskräftemangel gehen stark zurück.​

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Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs​

Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen​ in den nächsten 12 Monaten

Handelshemmnisse: Zwei Drittel unter Druck​

Die Handelsturbulenzen haben die Wettbewerbsposition von 64% der Schweizer Unternehmen verschlechtert, wobei 15% erhebliche Einbussen verzeichneten, während 32% unverändert blieben und 4% sogar profitierten. Die meisten Unternehmen konnten durch Gegenmassnahmen ihre Position mindestens teilweise stabilisieren.

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Auswirkungen von Handelsturbulenzen und Erfolg von Gegenmassnahmen​

Einschätzung der Auswirkung der Handelsturbulenzen und des Erfolgs von Gegenmassnahmen, jeweils für das eigene Unternehmen

Künstliche Intelligenz in der Finanzfunktion​

Der breite KI-Optimismus der Schweizer CFOs wird begleitet von der Erwartung, dass menschliche Arbeit in der Finanzfunktion zentral bleibt, während ausgelagerte Funktionen deutlich stärker automatisiert werden. CFOs rechnen mehrheitlich mit tieferen Gesamtkosten durch KI-Implementierung, primär aufgrund von Personalkosten-Einsparungen, erwarten aber erheblich höhere Kosten für die Technologie- und IT-Infrastruktur.​

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Erwartete Arbeitsteilung zwischen Mensch und KI in der Finanzfunktion in drei Jahren​

Antworten auf die Frage: «Wie wird die Gewichtung von menschlichen Arbeitskräften und KI-Anwendungen in Ihrer Finanzfunktion in drei Jahren voraussichtlich aussehen?», unterteilt zwischen Funktionen im Unternehmen und ausgelagerten Funktionen

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Erwartete Veränderung der laufenden Kosten des eigenen Unternehmens durch den Einsatz von KI in den nächsten 3 Jahren

Nettosaldo der CFOs, die eine Erhöhung oder Reduktion erwarten

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