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Die Alterung der Gesellschaft verändert den Schweizer Arbeitsmarkt schon jetzt grundlegend, denn der Anteil der Erwerbsbevölkerung schrumpft rasch. Viele Firmen setzen stark auf die Rekrutierung aus dem europäischen Ausland, doch auch dort stellen sich dieselben Probleme. Auch würden erfahrene Mitarbeitende gerne länger arbeiten, aber unternehmensinterne und finanzielle Hürden stehen dem im Weg. Unser Bericht zeigt konkrete Wege, wie Unternehmen und Politik den Herausforderungen begegnen können und liefert konkrete Handlungsempfehlungen.
Der demografische Wandel stellt eine der grössten strukturellen Herausforderungen dar, mit denen die Schweiz in den kommenden Jahren und Jahrzehnten konfrontiert sein wird. Die hohe Zuwanderung der vergangenen Jahre hat zum Bevölkerungswachstum beigetragen und den Arbeitsmarkt positiv beeinflusst, doch die zunehmende Alterung der Gesellschaft wird langfristig erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Der Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand und die rückläufigen Geburtenraten führen zu einem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung, während der Bedarf an Arbeitskräften gleichzeitig steigt. In vielen Sektoren herrscht zudem ein verschärfter Fachkräftemangel.
Unternehmen haben ebenfalls erkannt, dass sie sich unbedingt mit den langfristigen Auswirkungen des demografischen Wandels auseinandersetzen müssen. Wir haben mehr als 350 Verwaltungsratsmitglieder schweizweit zu diesem Thema befragt. Sie gehen mehrheitlich davon aus, dass der demografische Wandel erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt – und somit auf ihre eigene Belegschaft – haben wird.