Mit dem Energiekostenzuschuss I wurden bereits die Mehrkosten für Strom, Erdgas und Treibstoffe im Zeitraum von Februar bis September 2022 für energieintensive Unternehmen gefördert. Aufgrund der anhaltenden Teuerung wurde im Rahmen der Novellierung des UEZG am 24.02.2023 nun offiziell der Förderzeitraum des Energiekostenzuschusses I auf das Q4 2022 ausgeweitet und ein Energiekostenzuschuss II geschaffen, der die Energie-Mehrkosten im gesamten Jahr 2023 abfedern soll. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in unserem Newsletter vom Dezember: Weihnachtsgeschenk der Bundesregierung für österreichische (energieintensive) Unternehmen: Energiekostenzuschuss wird verlängert und Förderkriterien erweitert! | Deloitte Österreich
Nunmehr wurde veröffentlicht, dass eine Voranmeldung zur Verlängerung des Energiekostenzuschusses I ab 29. März bis zum 14. April 2023 möglich sein soll. Die Antragstellung selbst soll im Zeitraum vom 17. April bis 16. Juni 2023, wieder über den aws-Fördermanager, möglich sein, wobei vermutlich wiederum das first come first served Prinzip Anwendung finden soll. Neben Strom, Erdgas und Treibstoffen werden nunmehr für das Q4 2022 auch Wärme/Kälte (inkl. Fernwärme) und Dampf als förderfähige Energieträger berücksichtigt.
Die Antragstellung zum Energiekostenzuschuss II soll in 2 Zeiträumen erfolgen. Das erste Antragsfenster für den Förderzeitraum Jänner bis Juni 2023 ist für Q3 2023 (August/September) geplant, das zweite Antragsfenster für den Förderzeitraum Juli bis Dezember 2023 für Q1 2024 (Februar/März 2024) – je nach beihilferechtlichen Voraussetzungen und vorbehaltlich der Zustimmung und Genehmigung der EU-Kommission. Die Antragstellungen werden wie bisher über die aws abgewickelt. Neben Wärme/Kälte (inkl. Fernwärme) und Dampf in der Basisstufe sollen auch Heizöl, Heizpellets und Hackschnitzel gefördert werden.
Bis eine Förderrichtlinie veröffentlicht wird, bleiben weitere Informationen abzuwarten.