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Zukunft gestalten in St. Valentin: Gregors Rückkehr zu Deloitte

Gregor ist Partner im Bereich Tax & Legal und gleichzeitig Standortleiter in St. Valentin. Er hat nach einigen Jahren Deloitte verlassen, um neue Erfahrungen zu sammeln – und ist schließlich zurückgekehrt. Im Gespräch erzählt er, warum er sich für das Comeback entschieden hat und was ihn an seinem Job bei Deloitte besonders begeistert.

Hallo Gregor! Du bist einer unserer Boomerangs – das heißt, du hast Deloitte für eine Zeit verlassen und bist seit Juni 2025 wieder zurück. Darüber freuen wir uns sehr.

Was genau sind deine Tätigkeiten im Bereich Tax & Legal?

Im Bereich Tax & Legal berate ich vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Unternehmer:innen in laufenden steuerlichen Fragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf praxisnaher Steuerberatung, der Optimierung bestehender Unternehmensstrukturen und der sicheren Erfüllung aller steuerlichen Pflichten.

Ich begleite unsere Klient:innen über das ganze Jahr hinweg – von der steuerlichen Beratung über Jahresabschlüsse und Steuererklärungen bis hin zur Unterstützung bei Betriebsprüfungen. Gerade bei KMUs ist mir wichtig, verständlich, lösungsorientiert und umsetzbar zu beraten und als verlässlicher langfristiger Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Wie hat dein Karriereweg bisher bei Deloitte ausgesehen und welche Stationen bist du während deiner Zeit außerhalb von Deloitte durchlaufen?

Ich habe meine Karriere bei Deloitte in Wien im Bereich BPS begonnen und bin dort mehrere Jahre in der steuerlichen Beratung tätig gewesen.

Anschließend bin ich auf die Unternehmensseite gewechselt und habe dort die Leitung des gesamten Finanzressorts eines Pharmakonzerns übernommen. Ich war dort unter anderem für Controlling, Accounting, Tax und Treasury verantwortlich, und eng in unternehmerische und strategische Entscheidungsprozesse eingebunden. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der finanziellen Begleitung internationaler Expansionen, Transaktionen und strategischer Projekte.

Diese Tätigkeit hat mir einen tiefen Einblick in die praktischen Herausforderungen auf Management und Klientenseite sowie in die finanzielle Gesamtsteuerung von Unternehmen vermittelt.

Seit Juni 2025 bin ich wieder bei Deloitte und bringe diese Erfahrungen gezielt in die steuerliche Beratung ein – insbesondere mit dem Anspruch, wirtschaftlich fundierte, umsetzbare und unternehmerisch sinnvolle Lösungen für unsere Klient:innen zu entwickeln.

Was war der entscheidende Impuls, wieder zu Deloitte zurückzukehren? Gab es einen bestimmen Moment und welche Rolle hat die Unternehmenskultur dabei gespielt?

Einen einzelnen ausschlaggebenden Moment gab es nicht – es war vielmehr die Summe mehrerer Faktoren. Besonders geprägt hat mich meine Zeit auf Unternehmensseite, in der ich den Mehrwert der Beratungsperspektive nochmals aus einer anderen Sicht kennengelernt habe.

Der wesentliche Impuls für meine Rückkehr war jedoch die Möglichkeit, Verantwortung für den neuen Deloitte Standort in St. Valentin zu übernehmen und diesen aktiv mitzugestalten. Diese unternehmerische Aufgabe in Kombination mit der steuerlichen Beratung war für mich besonders reizvoll.

Wie hast du deinen Wiedereinstieg erlebt – wie haben dein Team und deine Kolleg:innen reagiert?

Sehr positiv – ich wurde vom ersten Tag an wieder extrem offen aufgenommen. Viele bekannte Gesichter, aber auch neue Kolleg haben es mir leicht gemacht, mich schnell wieder einzufinden. Besonders der Teamspirit und die Hilfsbereitschaft sind mir sofort wieder aufgefallen.

Wie hat sich deine Karriere nach deiner Rückkehr weiterentwickelt?

Mit meiner Rückkehr habe ich direkt mehr Verantwortung übernommen, insbesondere im Aufbau und der Entwicklung des neuen Standorts in St. Valentin. Gleichzeitig konnte ich meine Rolle in der steuerlichen Beratung weiter schärfen und meine Erfahrungen aus der Unternehmensseite gezielt einbringen.

Welche neuen Impulse kannst du durch deine Erfahrungen außerhalb von Deloitte in deine jetzige Rolle einbringen?


Vor allem ein stärkeres Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Entscheidungsprozesse, insbesondere im Controlling, sind in meinem beruflichen Alltag hilfreich. Ich denke heute noch stärker aus Klientensicht und lege großen Wert auf umsetzbare, pragmatische Lösungen.

Wie sieht bei dir ein typisches Wochenende aus? 

Am Wochenende versuche ich bewusst einen Ausgleich zum
Job zu schaffen – viel Bewegung, Zeit mit meiner Partnerin und Freunden sowie
gutes Essen stehen im Mittelpunkt. Oft bin ich draußen unterwegs, mache Sport
oder nutze die Zeit einfach, um abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Die Aufnahme der Kanzlei in St. Valentin in das Deloitte Netzwerk war für alle Mitarbeiter:innen eine große Umstellung. Umso beeindruckender war es zu sehen, wie schnell alles zusammengewachsen ist – mit viel Offenheit, positiver Energie und gegenseitiger Unterstützung. Genau dieses Gefühl, dass viele einzelne Teile zu einem starken Ganzen verbunden werden, passt für mich perfekt zur Idee der Büroklammer und steht sinnbildlich für die Kultur bei Deloitte.

Mein absoluter Lieblingsfilm

Einen klassischen Lieblingsfilm habe ich zwar nicht, aber ein Film, der mir besonders gefällt, ist „Ziemlich beste Freunde“. Die Geschichte ist gleichzeitig humorvoll und berührend und zeigt, wie unterschiedlich zwei Menschen sein können und trotzdem eine starke Verbindung entsteht. Ich mag vor allem die positive Grundstimmung und die Perspektive, Dinge nicht zu schwer zu nehmen.

3 Dinge, die ich gelernt habe

Strukturiert vorzugehen

Komplexe steuerliche Themen strukturiert und verständlich aufzubereiten.

Unternehmerisch denken

Unternehmerisch zu denken und über den Tellerrand hinauszuschauen.

Teamwork

Im Team die besten Lösungen zu entwickeln und voneinander zu lernen.

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