Die kontinuierlichen Veränderungen im Bereich der Finanzkriminalität haben das regulatorische Umfeld in den vergangenen Jahren deutlich dynamisiert. Um auf diese Entwicklungen zu reagieren und einheitliche geldwäscherechtliche Standards innerhalb der EU zu schaffen, hat die Europäische Union ein umfassendes Regelungspaket zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verabschiedet.
Mit diesem „Geldwäschepaket“ wird ein einheitliches EU‑Regelwerk eingeführt. Gleichzeitig hat die EU die Anti-Money Laundering Authority (AMLA) gegründet, die künftig als zentrale europäische Aufsichtsbehörde fungiert. Sie bündelt weitreichende Kompetenzen und soll eine konsistente Beaufsichtigung der Verpflichteten sicherstellen.
Für Unternehmen löst das Geldwäschepaket – einschließlich der zugehörigen Regulatory Technical Standards (RTS) – einen erheblichen Anpassungsbedarf aus. Betroffen sind nahezu alle Fachbereiche: Organisation, Personal, Technik, Methodik und die fachliche Ausgestaltung der Compliance-Prozesse.
Gleichzeitig stehen Unternehmen unter hohem Effizienz- und Kostendruck. Neben dem operativen Tagesgeschäft müssen sie die umfangreichen regulatorischen Anforderungen fristgerecht umsetzen. Aufgrund der
hohen Komplexität des neuen Regelwerks ist ein frühzeitiges und strukturiertes Vorgehen zwingend erforderlich. Die meisten Vorgaben des Geldwäschepakets müssen bis zum 10. Juli 2027 umgesetzt sein.
Um Sie bei diesen Herausforderungen effizient zu unterstützen und bei der Beratung das höchste Maß an Qualität sicherzustellen, hat Deloitte das Regulatory Standards Office (Center of Excellence) eingerichtet. Es bietet – individuell auf das Unternehmen zugeschnitten – regulatorische Advisory-Services sowie personelle und technische Umsetzungsunterstützung (Support), insbesondere: