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Willkommen bei Deloitte

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„Das Beste, was wir tun können, ist, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich wohlfühlen und den Mut entwickeln, neue Wege zu gehen. Das macht die Magie des Greenhouse aus.“

Innovation entsteht nicht zufällig. Wenn Unternehmen vor komplexen Fragestellungen stehen, braucht es neue Perspektiven, die richtigen Methoden und einen Raum, um Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Genau hier kommt das Greenhouse von Deloitte ins Spiel. Dort begleitet Julian als Lab Designer und Facilitator im neu eröffneten Greenhouse in Düsseldorf unterschiedliche Teams unserer Kunden dabei, Herausforderungen zu analysieren, Denkblockaden zu überwinden und neue Wege für ihr Business zu entwickeln. Im Interview erzählt er, wie solche „Breakthrough-Momente“ entstehen und warum das Greenhouse ein besonderer Ort für Innovation und Zusammenarbeit ist.

Julian, du arbeitest im Deloitte Greenhouse. Was hast du vorher gemacht und was hat dich schließlich zu Deloitte geführt?  
Ich habe ursprünglich ein klassisches BWL-Studium absolviert und bin danach direkt bei Deloitte eingestiegen. In meinen ersten Jahren war ich im Bereich Human Capital unterwegs und habe mich damit beschäftigt, wie man Menschen durch Veränderungen begleitet. Kreativität hat mich dabei immer schon interessiert.  

Vor ein paar Jahren habe ich dann meine Leidenschaft für AI entdeckt – erst als Interesse, dann wirklich als Passion. Der Kontakt zum Greenhouse kam über ein Event, bei dem ich selbst einen Beitrag zum Thema AI geleistet habe. Da habe ich gemerkt: Das ist genau das Umfeld, in dem ich arbeiten möchte.  

Greenhouse klingt nach einem sehr speziellen und besonderen Arbeitsumfeld. Was verbirgt sich dahinter und warum braucht es ein Greenhouse?   
Das Greenhouse ist im Kern ein Raum, aber eben nicht nur ein physischer, sondern auch ein gedanklicher Raum. Teams kommen zu uns, wenn sie vor Herausforderungen stehen oder neue Perspektiven brauchen. Ob es darum geht, innovative Ideen zu entwickeln, eine bestehende Strategie neu zu denken oder eine grundlegende Transformation zu begleiten, steht dabei für uns gar nicht so sehr im Vordergrund. Der entscheidende Unterschied liegt in der Art, wie wir arbeiten. Wir bringen keine fertigen Lösungen mit, sondern die richtige Methodik, Struktur und Fragen. Ich beschreibe uns gerne ein bisschen wie die Schweiz – wir moderieren, geben Impulse und schaffen einen Rahmen, in dem offen gedacht werden kann.   

Warum es das braucht? Weil wir heute in einer Welt arbeiten, die immer komplexer und schneller wird. Viele Herausforderungen lassen sich nicht mehr durch lineares Denken lösen. Da hilft es, bewusst aus dem Alltag auszubrechen und Dinge neu zu betrachten. Das Beste, was wir tun können, ist, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich wohlfühlen und den Mut entwickeln, neue Wege zu gehen. Das macht die Magie des Greenhouse aus.  

Im Mai wurde in Düsseldorf neben Berlin nun offiziell ein zweites Greenhouse eröffnet. Was zeichnet diesen neuen Standort aus und worauf freust du dich in Zukunft besonders?  
Was den neuen Standort wirklich besonders macht, ist das Zusammenspiel mit anderen Innovation-Angeboten vor Ort. In Düsseldorf haben wir nicht nur das Greenhouse, sondern auch eine Smart Factory, das Automotive Experience Center und bald auch ein AI Experience Center. Das ermöglicht es uns, eine komplette Erfahrung zu schaffen: Wir können hier Inspiration sammeln, Ideen entwickeln und direkt sehen, wie Technologien konkret eingesetzt werden. Für mich ist das ein riesiger Mehrwert, weil wir dadurch noch ganzheitlicher arbeiten können.

Das neue Greenhouse in Düsseldorf ist aber noch nicht alles. Wir werden im nächsten halben Jahr auch in Berlin – mitten im Herzen der Hauptstadt – ein weiteres modernes Greenhouse mit neuen, innovativen Möglichkeiten eröffnen. Darauf freuen wir uns auch schon sehr. 

„Das Beste, was wir tun können, ist, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich wohlfühlen und den Mut entwickeln, neue Wege zu gehen. Das macht die Magie des Greenhouse aus.“ 

Als Teil des Teams Design & Facilitation moderierst du Sessions, die Kreativität und Zusammenarbeit fördern. Was sind dabei die größten Herausforderungen?
Eine der größten Herausforderungen ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen – und das in sehr begrenzter Zeit. In so einem Raum sitzen oft Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen, Interessen und Hintergründen. Meine Aufgabe ist es, daraus etwas Gemeinsames zu formen. Gleichzeitig muss ich den richtigen Moment finden, um den kreativen Prozess zu steuern. Denn wenn Ideen entstehen, entsteht oft auch ein Flow – und den zu unterbrechen, weil die Zeit es verlangt, ist manchmal gar nicht so einfach. Aber genau das gehört dazu: Raum für Kreativität schaffen und gleichzeitig Ergebnisse greifbar machen. 

Und jetzt die andere Perspektive: Was macht für dich den Reiz dieser Rolle aus?  
Ganz klar: die Breakthrough-Momente. Es ist unglaublich zu sehen, wie Teams morgens mit einem großen Fragezeichen kommen – und am Ende des Tages mit einem Ausrufezeichen gehen.  Ich komme ursprünglich aus dem Change-Management, wo Veränderungen oft Wochen, Monate oder Jahre dauern. Im Greenhouse schaffen wir es teilweise, innerhalb eines Tages eine neue Klarheit zu erzeugen. Das begeistert mich jedes Mal aufs Neue.  

Du hast es gerade schon angesprochen: Im Greenhouse geht es oft darum, in kurzer Zeit neue Perspektiven zu schaffen. Wie geht ihr bei komplexen Themen konkret vor? Gibt es ein Projekt oder Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?  
Ich glaube, ein gutes Beispiel sind Projekte rund um das Thema AI. Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Frage: Was bedeutet das eigentlich konkret für mein Geschäftsmodell? Das sind keine Fragen, die man schnell beantwortet. Deshalb gehen wir bewusst nicht direkt in die Lösung, sondern bleiben erst einmal im Problemraum. Das ist oft ungewohnt, aber extrem wichtig. Denn durch intensives Auseinandersetzen mit dem Problem entsteht Schritt für Schritt ein klares Bild. Und genau daraus entwickeln sich die ersten tragfähigen Ideen. 

Du sprichst häufig von „Breakthrough-Momenten“. Was macht für dich einen solchen Moment aus? Wie erreicht ihr ihn – und warum ist er überhaupt so wichtig?  
Ein Breakthrough ist für mich nicht die fertige Lösung mit Schleife drum. Es ist vielmehr der Moment, in dem sich etwas verändert. In dem ein neues Verständnis entsteht, ein Perspektivwechsel stattfindet oder plötzlich eine klare Richtung sichtbar wird. Das Entscheidende ist: Wir schaffen eine fundierte Grundlage, auf der Teams weiterarbeiten können.  

Wie geht ihr damit um, wenn Teilnehmende anfangs skeptisch gegenüber neuen Technologien oder kreativen Methoden sind?  
Es gibt nichts Besseres, als skeptische Stimmen im Raum zu haben. Denn wenn ich es nicht schaffe, sie mitzunehmen, habe ich das Problem vielleicht noch nicht wirklich gelöst. Ich sehe sie daher eher als Stärke. Wenn jemand skeptisch ist, werden Dinge hinterfragt – und genau das brauchen wir hier. Es geht nicht darum, dass alle sofort begeistert sind, sondern dass unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Oft entstehen daraus sogar die besten Diskussionen und am Ende auch die besseren Lösungen.

Genau darin liegt auch der Mehrwert unserer Arbeit: Wir helfen Teams dabei, ein gemeinsames Verständnis für Herausforderungen zu entwickeln, neue Sichtweisen kennenzulernen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Das stärkt die Zusammenarbeit auf der persönlichen Ebene, führt inhaltlich zu klareren und tragfähigeren Lösungsansätzen und kann letztlich auch einen messbaren Beitrag zum Geschäftserfolg leisten.   

Ihr arbeitet sehr eng mit Menschen zusammen, müsst euch in ihre Arbeitswelt und Fragestellungen reindenken. Gleichzeitig basieren viele eurer Sessions auf State-of-the-Art Technologie. Muss bei euch im Team jede:r alles abdecken?  
Ganz im Gegenteil. Der Erfolg im Greenhouse basiert genau darauf, dass wir unterschiedliche Talente im Team haben, mit ganz verschiedenen Hintergründen: von Design über Technologie bis hin zu Psychologie. Jeder bringt seine eigene Perspektive ein. Entscheidend ist nicht, dass jede:r alles kann, sondern dass wir wissen, wer wofür der oder die richtige Ansprechpartner:in ist.