Operational tax news - Austria update - 1 July 2011 |
Introduction of new capital gains Tax as of 1 October 2011 unconstitutional
As detailed in our Operational Tax News dated 11 January 2011 Austria has introduced with the Finance Act of 2011 new rules on the taxation of income from capital that might have significant implications for the fond industry.
On 24 June 2011 the Constitutional Court of Austria (VfGH) issued a press release concerning the introduction of the new capital gains tax. A respective claim was filed with the VfGH by several Austrian banks.
According to the VfGH, the time line for the new capital gains tax to enter into force (1 October 2011) is unconstitutional as it is too short; Austrian banks would not have enough time for setting up the technical requirements to carry out their withholding tax obligations.
In anticipation of judgment of the VfGH, the current draft law on the tax provisions in the Austrian Income Tax Act already states the relevant date for sales which will take place after 31 March 2012 rather than 1 October 2011 as it was foreseen originally.
For further details in this respect, please refer to the Tax Alert released by Deloitte Austria.
Abolition of the daily KESt reporting
As consequence of the aforementioned judgment of the VfGH, among others, the abolition of the daily KEST reporting for extra-white funds vis-à-vis the Austrian Kontrollbank (OeKB) will be postponed until 31 March 2012.
If you have any queries regarding the above, please do not hesitate to contact us.
Einführung der Vermögenszuwachssteuer zum 1. Oktober 2011 verfassungswidrig
Wie wir bereits in unserem Operational Tax News vom 11. Januar 2011 informiert haben, führte Österreich mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 neue Besteuerungsregeln für Einkünfte aus Kapitalvermögen ein, die erhebliche Auswirkungen für die Fondsindustrie haben könnten.
Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) teilte am 24. Juni 2011 in einer Presseinformation mit, dass das Verfahren auf Antrag einiger Österreichischer Banken gegen die Einführung der Vermögenszuwachssteuer abgeschlossen wurde.
Die Einführung der Vermögenszuwachssteuer war ursprünglich für den 1. Oktober 2011 vorgesehen. Diese Frist erachtet der VfGH jedoch als zu kurz und daher als verfassungswidrig da sie es Österreichischen Banken nicht gestattet notwendige technische Maßnahmen zu ergreifen die es ihnen gestatten den Ihnen im Zuge der Einführung der Vermögenszuwachssteuer auferlegten Pflichten nachzukommen.
In Erwartung der Entscheidung des VfGH wurde bereits in der aktuellen Regierungsvorlage zum Abgabenänderungsgesetz 2011 (AbgÄG 2011) die Einführung der Vermögenszuwachssteuer bis zum 31. März 2012 aufgeschoben.
Für weitere Details in diesem Zusammenhang verweisen wir auf die von Deloitte Österreich veröffentlichten Informationen.
Abschaffung der täglichen KESt-Meldung
Als Ergebnis der Entscheidung des VfGH wurde, unter anderem, die Abschaffung der täglichen KESt-Meldungen durch sog. „blütenweiße Fonds“ gegenüber der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) bis zum 31. März 2012 aufgeschoben.
Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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