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Die Bewertung von illiquiden offenen Immobilienfonds - 09/04/2012


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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen eine weitere Ausgabe unseres Newsletters Auf den Punkt gebracht. vorstellen zu dürfen. In dieser Ausgabe haben wir für Sie die Themen Kunst als neue Assetklasse – Eine neue Nische für Luxemburg sowie Die Bewertung von illiquiden offenen Immobilienfonds unter die Lupe genommen.
Darüber hinaus stellen wir Ihnen in der Informationsrubrik Regulatorische & steuerliche Entwicklungen folgende Themen vor:

  • Reform der “Commission des Normes Comptables” und Änderungen einiger Rechnungslegungsvorschriften
  • Änderung des Gesetzes über spezialisierte Investmentfonds (SIF-Gesetz)
  • Änderungen im Gesetz über Private Vermögensverwaltungsgesellschaften (SPF)
  • Steuerliche Implikationen (Deutschland) des „Invitation Memorandum“ der Republik Griechenland vom 24. Februar 2012

Wir möchten unsere neuen Leser darauf hinweisen, dass vergangene Ausgaben unseres Newsletters online verfügbar sind und abgerufen werden können.

Wir würden uns freuen, wenn Ihnen der Newsletter interessante und für Ihre Tätigkeit relevante Informationen und Impulse liefert. Für den Fall allerdings, dass Sie den Newsletter nicht weiter beziehen möchten, können Sie über den entsprechenden Link am Ende des Newsletters den Bezug deaktivieren lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Unter der Lupe

Kunst als neue Assetklasse – Eine neue Nische für Luxemburg

(Ruth Bültmann, Partner Advisory & Consulting, Adriano Picinati di Torcello, Direktor Advisory & Consulting)

Kunst – das Entstehen einer neuen Assetklasse

Die Gründe für das Sammeln von Kunst sind vielfältig: häufig führen traditionelle Beweggründe zu Investitionen in Kunst, wobei meist gesellschaftliche Stellung oder Familiengeschichten die Affinität zu Kunst prägen. Kunst wird primär aus Leidenschaft und Tradition heraus gesammelt, Renditeüberlegungen spielen zunächst eine weniger grosse Rolle.

Im Laufe der letzten Jahre ist die Nachfrage nach Kunst stark angestiegen. Neben der Auflage von Kunstfonds wächst das Beratungsangebot zum Thema Kunst im Rahmen des Wealth Managements. Der zunehmende Wohlstand führt zu einer Globalisierung des Marktes: Kunst macht sich als alternative Assetklasse einen Namen.

Primär emotionale Überlegungen subjektiver Liebhaberei werden mit Renditeüberlegungen und der Absicherung des Gesamtvermögens vor Wertverlust verbunden.

Kunst behauptet sich: mit der Absicht, das Vermögen vor Wertverlust zu schützen wurden auch in der Finanzkrise langfristige Investitionen in Sachwerte getätigt. Dies bestätigt auch der neuste Report ‚The European Fine Art Fair (TEFAF)‘.

‚Finanzialisierung‘ der Kunstmärkte

Der Kunstmarkt entwickelt sich zunehmend in Richtung ‚Finanzialisierung‘ also in ein Stadium, in dem Kunst als neue Vermögensklasse gezielt für den Aufbau diversifizierter Portfolios herangezogen wird.
Auch Family Offices haben in den letzten Jahren neben bereits eher herkömmlichen, alternativen Assetklassen (Privat Equity, Hedgefonds) zunehmend auf exotische Investments wie Kunst gesetzt.

Nach Angaben der Studie ‚2010 Mythos Family Office‘ liegt Kunst mit 55,2% als beliebteste Anlage an erster Stelle, gefolgt von Ferienliegenschaften mit 41,1% sowie Wald und Farmland mit 35,3%. Im Bereich tangible Assets ebenfalls gefragt sind Sammlungen (Luxusautos, Wein, Uhren) mit 31,2% sowie Yachten und Schiffe mit 24%. Der Studie zufolge investieren 61% der insgesamt 64 befragten Family Offices in Kunst.

Dem Capgemini/Merrill Lynch World Wealth Report 2010 nach haben 72% der Befragten Bedarf an Informationen und regelmässiger Beratung zu Anlagen in materiellen Vermögenswerten wie Kunst, Gold oder Edelsteinen.

Auch in immer mehr Bankhäusern zählt fachkundige und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Kunstberatung zum Dienstleistungsangebot im Private Banking/Wealth Management.

Entstehung spezialisierter Finanzdienstleistungen

Der neue Trend bietet auch für den Finanzplatz Luxemburg interessante Möglichkeiten. Innerhalb der Wealth Management Sparte hat sich das Interesse für Kunst gefestigt. Es wurden bereits auf Kunst ausgerichtete Investmentfonds aufgelegt und es gibt neue Tendenzen, Kunstgegenstände an der Börse handeln zu können.

Kunst und Sammlerstücke nehmen bei sehr vermögenden Privatkunden (Ultra High Net Worth Individuals, UHNWI), vermögenden Privatkunden (High Net Worth Individuals, HNWI) und Family Offices bereits einen hohen Stellenwert ein, einige Banken integrieren Kunst verstärkt in ihre übergeordnete Asset Allocation Strategie.

Es ist erkennbar, dass sich eine Nische für spezialisierte Dienstleistungen entwickelt, was wiederum Vermögensverwaltern, Family Offices und Privatbanken zugute kommen wird, die Kunst vermehrt in die globalen Allokationsstrategien ihrer Kunden integrieren.

Freihandelszone – eine wertvolle Ergänzung des Dienstleistungsspektrums

Zur gezielten Unterstützung der neuen Entwicklungen und mit der Zielsetzung der weiteren Wirtschaftsförderung beschloss das Parlament am 14. Juli 2011 die Errichtung einer Freihandelszone für hochwertige Güter. Diese entsteht Ende 2013/Anfang 2014 im Bereich des luxemburger Flughafens. In den entstehenden Lagerräumen können dann wertvolle Güter – zum Beispiel Kunstwerke, Autos, Wein – steuerfrei zwischengelagert werden.

Die luxemburger Freihandelszone ermöglicht eine effiziente Anbindung an Autobahn und Flugverkehr, ebenso werden die technischen Voraussetzungen zur sicheren und feuergeschützten Lagerung möglich sein.

Der vollständige Text befindet sich in der pfd Version weiter unten.

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