Die klassische Organisation von Hochschulen, die Gliederung in Fakultäten, Fachbereiche und Lehrstühle, wandelt sich derzeit grundlegend. Zunehmend entstehen transdisziplinäre Einheiten wie „Professional Schools" oder „Schools of Education". Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche, kooperative Forschungsinstitute, strategische Partnerschaften und flexible Formen für Open Innovation mit Unternehmen prägen Forschung und Innovation. Die neuen Organisationseinheiten ergänzen und überlagern die traditionellen Hochschulstrukturen, immer weniger Organisationseinheiten der Forschung, Lehre oder Kooperation lassen sich eindeutig einem Fach zuordnen. Dies hat zur Folge, dass die Balance zwischen zentralen, dezentralen und externen Einheiten neu austariert werden muss.
Die Deloitte-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und der Stifterverband wollen Hochschulen dabei unterstützen, innovative und effiziente Modelle der Binnen- und Steuerungsstrukturen zu entwickeln. Ziel des von 2011 bis 2015 laufenden Programms „Form folgt Funktion“ ist es, die Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems in einem sich wandelnden Umfeld zu stärken und Innovationen in Forschung, Lehre und Verwaltung zu befördern.
Im Rahmen einer quantitativen und qualitativen Analyse der derzeitigen Organisation von Hochschulen analysiert die Studie „Jenseits der Fakultäten“ die neuen Binnenstrukturen an Hochschulen, ihre Chancen für Forschung und Lehre, aber auch ihre Herausforderungen für die Steuerung von Hochschulen werden darin zum ersten Mal umfassend analysiert.
Studie:
„Jenseits der Fakultäten" (pdf)
Weitere Informationen:
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Sarah Beringer
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