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Deutsche Innovationkultur: Potenzial vorhanden

Deloitte Millennial Innovation Survey positioniert Deutschland im Mittelfeld


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Innovationen sind ein Erfolgstreiber für Unternehmen und beeinflussen auch die Gesellschaft positiv – dieser Ansicht sind die sogenannten „Millennials“, also nach 1982 Geborene, auch in Deutschland. Aber „nur“ 57 Prozent der deutschen Millennials glauben in einem innovationsfreundlichen Unternehmen zu arbeiten – das reicht im internationalen Vergleich gerade für das untere Mittelfeld. Das zeigt der Deloitte „Millennial Innovation Survey“, der auch 304 Teilnehmer aus Deutschland befragte.

Mythos Innovationsland?

„Die Deutschen gelten eigentlich als innovationsfreundliches Land – vor allem in puncto Technologie. Umso erstaunlicher ist es, dass die deutsche Unternehmenskultur hierbei so zurückhaltend eingeschätzt wird. Weniger als 60 Prozent glauben, das Land sei durch seine innovativen Menschen gekennzeichnet. Unter 18 Nationen landet Deutschland damit auf Platz 13“, kommentiert Nicolai Andersen, Partner Strategy & Operations bei Deloitte

Innovationsfähigkeit ist wichtig für Unternehmen

Rund die Hälfte aller Studienteilnehmer glaubt, dass die Unternehmensperformance anhand der Innovationsfähigkeit gemessen werden sollte. Deutsche Millennials legen Wert auf Innovation – aber schätzen die Zustände in ihrem Land bzw. Unternehmen bescheiden ein. So geben nur 57 Prozent an, für ein innovatives Unternehmen zu arbeiten (Indien: 81%, USA: 73%, Gesamt: 60%). 
48 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen aufgrund seines Innovationspotenzials einen Wettbewerbsvorteil genießt (Indien: 75%, USA: 65%). Davon, dass Innovationskultur sichtbar im Unternehmen verankert ist, sind 53 Prozent überzeugt (Indien: 79%, USA: 71%).

Deutsche halten sich für mäßig innovativ

Auch bei der Frage, ob Innovation essentiell für Wachstum ist, liegen die Deutschen mit 65 Prozent Zustimmung unter dem Schnitt (Südafrika: 90%, USA: 86%, Gesamt: 78%). Insgesamt halten sich die Deutschen aber für weniger innovativ als viele andere.

Innovationsfähigkeit entscheidet über Attraktivität für Talente

Für alle Befragten sind die innovativsten Branchen Technologie, Medien und Telekommunikation sowie Konsumgüter, die innovationsbedürftigsten der Bildungssektor und Energie. Zwei Drittel der Befragten glauben zudem, dass die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens seine Attraktivität bei Talenten künftig bestimmen und damit entscheidend für ein erfolgreiches Personalmanagement sein wird.

Kreativität wichtigster Faktor für Innovation

Was treibt Innovationen? „Unternehmen“ antworteten 45 Prozent der internationalen Teilnehmer. Die Nächstplatzierten „Regierungen“ und „Universitäten“ kamen auf 18 bzw. 17 Prozent. Die maßgeblichste Eigenschaft für Innovationskraft ist Kreativität, die größten Hürden sind Geldmangel, die Unternehmenskultur, Trägheit und schwaches Management.

„Die befragten Millennials sehen den Nutzen einer Innovationskultur, aber auch die Differenzen zwischen Anspruch und Realität – insbesondere bei der Förderung in den Unternehmen. Vor allem ‚jungen‘ Unternehmen trauen sie mehr zu als alteingesessenen. Interessant: Nur ein Fünftel sieht verschärften Wettbewerb als Innovationsmotor, vielmehr setzen die Befragten auf Kollaboration.“, schließt Nicolai Andersen.

Kontakt:

Name:
Nicolai Andersen
Unternehmen:
Deloitte
Position:
Partner, Innovation Leader Germany
Telefonnummer:
Tel: +49 (0)40 32080 4837
E-Mail
nicandersen@deloitte.de

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