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Global Economic Outlook Q1 09

2009: Im Zeichen der Rezession

GEO Cover Q1 09

Das Jahr 2009 stellt die Weltwirtschaft auf eine harte Probe. Mit einem auf fast $10 Billionen angewachsenen Stimulus sollte es der amerikanischen Regierung gelingen, eine deflationäre Spirale abzuwenden. Doch die Krise schlägt inzwischen hohe Wellen, die Industrieländer genauso wie Schwellenländer treffen.

Insgesamt haben vor allem exportorientierte, international eng verflochtene Volkswirtschaften noch eine lange Durststrecke zu überwinden, denn ihnen fehlen derzeit die Abnehmer. Deutschland hat mit einem Auftragsrückgang von 20 Prozent zu kämpfen – die Binnenkonjunktur bleibt schwach.

In ganz Europa stagnieren beziehungsweise sinken die Investitionen. In Spanien steigt die Arbeitslosigkeit rapide, Italien und Griechenland treiben ihre ohnehin enorme Verschuldung in neue Höhen, die Ausnahmeklausel des EU-Stabilitätspakts gewinnt neue Aktualität. Dennoch kann die Eurozone mit einem stabilen Euro, konsolidierten Banken, einem höheren Strukturreform-Tempo sowie einer auf Innovationen fokussierten Industrie gestärkt aus der Krise hervorgehen. 

Mehr zur Weltwirtschaftskrise und ihren Auswirkungen auf einzelne Regionen finden Sie im aktuellen Deloitte Global Economic Outlook Q1 2009.

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