Smart Grid Studie 2012Wie funktioniert die deutsche Energiewende? |
Deutschland hat sich ein Ziel gesetzt: Ab 2022 sollen alle Atommeiler vom Netz gehen. Bis dahin muss die Energiebranche noch einen langen Weg beschreiten. Der aktuelle Deloitte-Report „Smart-Grid vs. Smart-Market“ befragte zu der Thematik 67 Unternehmen der konvergierenden Smart-Grid-Branche, die mit dem Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen heraus umgehen.
Stromsteuerung in Echtzeit
Smart Grids, also intelligente Energienetze, erfassen durch den Einsatz spezieller Steuerungs- und Regeltechnik beispielsweise die Zustände von Energienetzen sowie Verbrauchs- und Erzeugungsmengen in Echtzeit und ermöglichen dadurch eine bessere Ausnutzung der Infrastruktur. Die intelligenten Energienetze dienen desweiteren als Grundlage und regulatorischer Rahmen für Smart Markets, in denen Marktpartner die Energiemengen handeln beziehungsweise weitere Dienstleistungen abwickeln. Durch die regulatorische Abgrenzung des Smart Markets werden sich die Markt- und Wettbewerbsbedingungen der Energiemärkte in Kürze weiter deutlich ändern. In der Studie werden Szenarien beschrieben, inwiefern der Prozess Energiewende dadurch branchenübergreifend optimiert und beschleunigt werden kann.
19 entscheidende Technologiefelder
Die Studie untersucht die für die Energiewende entscheidenden 19 Technologiefelder, deren notwendige Entwicklungen und benennt konkrete regulatorische Handlungsbedarfe. Insgesamt sind viele Schlüsseltechnologien trotz ihrer elementaren Bedeutung noch nicht in ausreichendem Maße einsatzbereit. In diesem Zusammenhang steht vor allem die Querschnittstechnologie IKT im Fokus, die als Verknüpfung der Marktteilnehmer dient.
Smart Grid vs. Smart Market: Eckpunkte der Studie
Im zweiten Teil unserer Smart Grid Studie beleuchten wir unter anderem folgende Fragen:
- Wo liegen die aktuellen Hemmnisse, Treiber und Trends der Energiewende?
- Wie sieht es mit den kurz- und langfristigen Zielen der involvierten Akteure aus?
- Wie steht es um die deutsche Smart-Grid-Branche? Wie kann diese zum Gelingen der deutschen Energiewende beitragen?
- Welche 19 Technologiefelder müssen zuerst angegangen werden?
- Was davon muss nun nach BNetzA-Systematik dem „Smart Grid“ und was dem „Smart Market“ zugeordnet werden?
- Wie sehen deswegen die Prioritäten für Investitionen aus?
- Wer wurde befragt? Hersteller von Hard-/Software sowie Energieversorger mit/ohne Netz
Die vollständige Studie erhalten Sie auf Anfrage.