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Umfrage 2011 zum Gesundheitswesen in der Schweiz

Wichtigste Ergebnisse, strategische Auswirkungen


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gesundheitswesen
  • Umfrage 2011 zum Gesundheitswesen in der Schweiz
  • Health Care
  • November 2011
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Die Gesundheitskosten werden für die Mehrheit von Herrn und Frau Schweizer zunehmend zum Problem: 72% nehmen aufgrund monatlicher Ausgaben für ihre Gesundheit bei wesentlichen Dingen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Bildung, Wohnung) Einschränkungen in Kauf. 41% sind der Meinung, dass mindestens die Hälfte der öffentlichen Gesundheitsausgaben verschwendet werden. Allgemein wünschen sich Verbraucher sinnvollere Anreizsysteme und eine effektivere Unterstützung ihrer Grundbedürfnisse. Die generelle Zufriedenheit mit dem Schweizer Gesundheitssystem ist mässig, obwohl es ein hohes Ansehen geniesst.

Weitere Ergebnisse der Umfrage

  • Die Schweizer halten ihr Gesundheitssystem für leistungsfähig, erkennen jedoch wenig Verbesserungen: 10% halten das Angebot für ausgezeichnet, 27% sind mit den Leistungen zufrieden, 12% finden, dass das Gesundheitssystem heute besser funktioniert als vor fünf Jahren, 59% sehen keine Veränderung und 23% sind der Meinung, dass es schlechter geworden ist.
  • 22% der Befragten sind unzufrieden mit den Wartezeiten auf Termine. 41% der Verbraucher sind der Meinung, dass mindestens 50% der Gesundheitsausgaben verschwendet werden.
  • 64% der Verbraucher befürchten, dass die Konjunkturabschwächung Auswirkungen auf ihr Gesundheitsdienstleistungen haben wird. Bei 53% der Befragten sind die Gesundheitskosten seit dem letzten Jahr gestiegen.
  • Im vergangenen Jahr mussten sich 9% zwischen Ausgeben für die Gesundheitsversorgung/ Medikamente und wesentlichen Dinge des täglichen Lebens (Wohnung, Lebensmittel, Benzin, Bildung) entscheiden.
  • 80% der Befragten geben an, eine oder mehrere Vorsorgemassnahmen in Anspruch zu nehmen. Frauen (85%) sind dafür empfänglicher als Männer (75%).
  • 61% bevorzugen eine Prämienermässigung/Steuerermässigung als Anreiz für eine gesunde Lebensweise.
  • Während der Einkauf von Waren im Internet für viele üblich ist (82%), suchen nur wenige Befragte online nach Gesundheitsinformationen.
  • 25% der Befragten geben an, in den letzten zwölf Monaten ein Gesundheitsproblem mit einer alternativen Methode oder einer Naturtherapie behandelt zu haben.
  • 47% der Krankenversicherten beanspruchen das Standardmodell, 45% das Hausarztmodell und 41% ein Versichertenmodell mit einem erhöhten Selbstbehalt bei reduzierter Prämie. 73% der Befragten besitzen eine Zusatzkrankenversicherung.
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