All-In-Verträge sind kein AllheilmittelDie Potentiale einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung werden noch zu wenig genutzt. |
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Deloitte in Kooperation mit XIMES eine brandaktuelle Studie zum Thema "Arbeitszeitmanagement in Österreichs Unternehmen". Erstmals liegen Daten in dieser Dichte vor und lassen repräsentative Aussagen über den Umgang mit der Ressource "Arbeitszeit" in österreichischen Unternehmen zu. Fazit: Das Arbeitszeitmanagement hat eine große Bedeutung bei der Krisenbewältigung. Insgesamt bleiben die Möglichkeiten einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung aber vielfach ungenützt. Es fallen viele Überstunden an, die zu vermeiden wären. Die wertvolle Ressource Arbeitszeit wird nach wie vor sehr sorglos eingesetzt.
Zunehmende Verbreitung von All-In-Verträgen problematisch
Bei den Arbeitszeitformen dominiert das Gleitzeit-Modell, gefolgt von All-In-Verträgen auf Platz 2. Die Studie bestätigt damit den eindeutigen Trend zu All-In-Verträgen – eine Entwicklung, die Deloitte mit Skepsis betrachtet. Während für einige Zielgruppen All-In-Verträge sicher einen geeigneten Arbeitszeitrahmen bieten und das Modell für Auslastungsspitzen adäquat ist, nehmen sich Unternehmen mit dem überbordenden Einsatz von All-In-Verträgen unternehmerisch wichtige Steuerungsmöglichkeiten. Besonders in "ruhigeren Zeiten" fehlt dann der ausgleichende Spielraum. "Die wichtigen Ziele der Kostenoptimierung, der Kundenorientierung und der Attraktivität für Mitarbeiter werden nur von wenigen Unternehmen konsequent verfolgt. Hier gibt es Handlungsbedarf", so Mag. Jan Krims von Deloitte.
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