Deloitte zeigt die Trends für 2012 im Bereich Energy & Resourcesvon der CO2-Bilanz zum Water FootprintDOWNLOAD |
Was haben Fukushima, der Arabische Frühling und der wirtschaftliche Aufschwung Chinas miteinander zu tun? Sie sind Anlass für ein globales Umdenken und bringen dadurch zahlreiche Veränderungen im Bereich Energy & Resources hervor. Der gestern von Wirtschaftsminister Mitterlehner präsentierte Ökostrombericht bestätigt die Trendwende zur „grünen Energie“ auch für Österreich.
Wien, Dezember 2011 – Deloitte präsentiert in seinen jährlich erscheinenden Energy & Resources Predictions sowohl Fortschritte und Entwicklungen als auch akute Probleme und potenzielle Krisenherde der weltweiten Energiewirtschaft. Aktuelle Vorfälle und Entwicklungen mögen geographisch weit gestreut sein und doch haben sie globalen Einfluss auf Energie und Ressourcen: Fukushima hat die Energiewende eingeleitet. Der enorme Bedarf an Ressourcen in Ländern wie China führt zu steigenden Rohstoffpreisen. Der Arabische Frühling beeinflusst die Förderung von Öl. Der Verbrauch von Wasser – ein Wasser-Fußabdruck ähnlich der CO2-Bilanz – wird nach Expertenmeinung eines der Hauptthemen im Jahr 2012 sein. „Die globalen Krisenherde der letzten zwölf Monate und der generelle Ressourcenbedarf führten zu einem Umdenken in der Energiestrategie zahlreicher Unternehmen. 2012 und darüber hinaus wird sich dieser Trend zu mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in Energiefragen weiter fortsetzen“, erläutert Mag. Gerhard Marterbauer, Industry Line Leader Energy & Resources bei Deloitte Österreich.
Deloitte bietet Wegweiser für Energietrends
Deloitte beschäftigt sich als führender Energy & Resources Berater jährlich mit den Entwicklungen in dieser Branche und bietet einen Ausblick für das kommende Energiewirtschaftsjahr. Unter anderem wird aufgezeigt, welche Potenziale der Wasser-Fußabdruck für energieintensive Unternehmen bietet und was das „goldene Gaszeitalter“ für die Wirtschaft bedeutet.
Ungebrochen hohe Nachfrage nach (Edel)metallen
Im Bereich der Ressourcen gibt es ebenso wichtige Trends. Der Goldpreis stieg seit Anfang des Jahres um 24,6%, die sogenannten „Seltenerdmetalle“ boomen allerdings in noch viel höherem Ausmaß: Europiumoxid, ein Hauptbestandteil in LCD-Bildschirmen, wuchs heuer um 180%. Dysprosiumoxid, das in Atomreaktoren, Hybridfahrzeugen und Lasern eingesetzt wird, wuchs um 137%. Die insgesamt 17 Seltenerdmetalle werden immer mehr in Alltagskomponenten verwendet, die entscheidend für die „grüne Wirtschaft“ sind: angefangen mit Teilen in Windturbinen über Batterien in Elektroautos zu energieeffizienter Beleuchtung. Daher wird der Bedarf an diesen Rohstoffen in nächster Zeit auch hoch bleiben.
Nachhaltige Energiestrategie wird für Unternehmen unentbehrlich
Energiebilanz, steigende Rohstoffpreise und der wirtschaftliche Ausblick sorgen dafür, dass Unternehmen in allen Belangen ihre Kosten minimieren müssen. Flexibilität, Transparenz und soziale Verantwortung sind hingegen mehr denn je gefordert. Value Based Asset Management hilft den Unternehmen, risikobasierte Entscheidungen effizienter und effektiver zu treffen. Neben Sachwerten spielen auch Energiefragen im Asset Management eine wichtige Rolle, wie Tobias Wiener, Manager bei Deloitte erklärt: „Der Energie- und Ressourcenbedarf eines jeden Unternehmen muss nachhaltig gestaltet werden, um auch in Zukunft noch konkurrenzfähig und flexibel zu bleiben.“ Deloitte erörtert das Thema am 15. Dezember in einer Expertenrunde zum Thema Value Based Asset Management, um die Faktoren für nachhaltigen Erfolg zu diskutieren.
Expertenrunde zum Thema Value Based Asset Management
Datum: 15. Dezember 2011
Zeit: 12.00 - 13.00 Uhr
Ort: Deloitte, Renngasse 1/Freyung, 1010 Wien
Vortragender: Marc Hartsema, Leiter Asset Management, Deloitte Niederlande
Moderation: Tobias Wiener, Manager, Deloitte Österreich
Der Vortrag wird in Englisch abgehalten, Fragen können auf Deutsch gestellt werden
Über Deloitte – The No. 1 Professional Services Firm
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