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Deloitte Football Money League 2013: Real Madrid erzielt als erster Sportverein über 500 Mio. EUR Umsatz


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  • Der kumulierte Gesamtumsatz der 20 umsatzstärksten Top-Clubs stieg um 10 % auf 4,8 Mrd. EUR.
  • Real Madrid führt das Ranking mit 513 Mio. EUR zum achten Mal in Folge an.
  • Der FC Barcelona komplettiert die spanische Doppelspitze zum vierten Mal hintereinander.
  • Der erste Titel in der Premier League und die Teilnahme an der UEFA Champions League verhelfen Manchester City um fünf Plätze nach vorne auf den siebten Rang.
  • Die englische Premier League ist mit fünf Teams unter den Top 10 vertreten.

Wien, 24. Jänner 2013 - Real Madrid erreichte in der Saison 2011/12 als erster Sportverein überhaupt einen Jahresumsatz von über 500 Mio. EUR, wie es in der 16. Ausgabe der Deloitte Football Money League heißt. Der spanische Spitzenverein steigerte seine Einnahmen um 33,1 Mio. EUR (7 %) auf insgesamt 512,6 Mio. EUR und steht das achte Jahr in Folge an erster Position der Football Money League. Real Madrid stellt damit den Rekord von Manchester United ein, die das Ranking zwischen 1996/97 und 2003/04 ebenso acht Mal hintereinander anführten.

Der kumulierte Gesamtumsatz der 20 weltweit umsatzstärksten Fußballvereine stieg in der Saison 2011/12 gegenüber dem Vorjahr um 10 % auf 4,8 Mrd. EUR.

Dan Jones, Partner in der Sports Business Group von Deloitte, zur finanziellen Entwicklung der Vereine: "Es ist ein beeindruckender Erfolg, dass Real Madrid die Grenze von 500 Mio. EUR Jahresumsatz überschreiten konnte. Real führt damit das sensationelle Umsatzwachstum der 20 Top-Clubs an, die trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit einer Steigerung im zweistelligen Bereich (10 %) ein durchgehend starkes Ergebnis zeigen. Seit wir 1996/97 mit unserer Analyse begonnen haben, hat sich der Gesamtumsatz der Top 20 vervierfacht."

Acht der Top 20-Clubs erlebten 2011/12 einen Rückgang bei den Einnahmen. Dies liegt aus Sicht von Dan Jones in den meisten Fällen jedoch mehr an den ausbleibenden Erfolgen in den europäischen Klubwettbewerben, denn an der allgemein schwächelnden Wirtschaftslage. Zusammengenommen erzielten die 20 Vereine der Football Money League über ein Viertel des Gesamtertrags im europäischen Fußballmarkt. Diese Top 20 werden in der Saison 2012/13 gemeinsam über 5 Mrd. EUR erwirtschaften.

Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United, Bayern München, Chelsea und Arsenal - zum fünften Mal in Folge gibt es auf den ersten sechs Rängen keine Veränderungen. Die spanische Doppelspitze aus Real Madrid und dem FC Barcelona liegt bereits im vierten aufeinanderfolgenden Jahr in Führung.

Jones betont: "Die unveränderte Reihung unter den Top 6 zeigt deutlich, dass diese Clubs die größten Fangemeinden haben und daher national wie international die stärksten Umsätze erzielen."

In diesem Jahr gibt es einen Neueinsteiger in der Money League - Newcastle United verdrängt den spanischen Club Valencia aus den Top 20. Einmal mehr stellt die englische Premier League mit sieben Mannschaften die meisten Clubs in der Money League, fünf davon befinden sich in den Top 10. Vier weitere Premier League Clubs (Everton, Aston Villa, Fulham und Sunderland) befinden sich knapp hinter den Top 20.

Manchester City (7.) konnte in diesem Jahr neben Borussia Dortmund (11.) und Napoli (15.) den größten Sprung nach vorne machen und erreichte damit erstmals eine Top 10-Platzierung. Der aktuelle Meister der Premier League und Juventus Turin verdrängen Inter Mailand und Schalke 04 aus den Top 10.

Austin Houlihan, Senior Manager in der Sports Business Group bei Deloitte, erklärt: "Die Meistersaison von Manchester City trug in Kombination mit der Teilnahme an der UEFA Champions League dazu bei, den Umsatz um 51 % auf 285,6 Mio. EUR zu steigern - das ist relativ wie absolut das größte Umsatzwachstum unter allen Money League Clubs."

Chelsea konnte durch den Sieg in der UEFA Champions League den fünften Platz halten. Ein frühes Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben in diesem Jahr und die eingeschränkten Kapazitäten seines Heimstadions an der Stamford Bridge könnten jedoch dafür sorgen, dass der Club nächstes Jahr in der Money League Plätze abgeben muss.

Trotz eines Umsatzrückgangs, der aus dem knappen Verpassen der Meisterschaft und dem frühen Scheitern in der UEFA Champions League sowie dem FA Cup resultiert, machte Manchester United (3.) große Fortschritte im kommerziellen Bereich.

"Betrachtet man im Vergleich zu den europäischen Top-Clubs die österreichische Bundesliga (konkret die 10 Clubs der tipp3-Bundesliga) kumuliert, so erwirtschaftete diese 2010/11 Umsatzerlöse in Höhe von 155,1 Mio. EUR und würde damit hinter Schalke 04 und vor Napoli den 15. Rang einnehmen. Zum Gesamtumsatz der österreichischen Bundesliga steuert ein Verein (Red Bull Salzburg) rund ein Drittel bei", erläutert Thomas Kabler, Partner bei Deloitte Österreich, die finanzielle Lage in der heimischen Liga.

Kabler ergänzt: "Hinsichtlich der Einnahmenstruktur unterscheidet sich die österreichische Bundesliga signifikant von der europäischen Money League. Während die Vereine der Money League 39 % ihrer Einnahmen aus TV-Vermarktungsrechten und 37 % aus Sponsoring und sonstigen Erlösen realisieren, lukriert die österreichische Bundesliga lediglich 10 % aus TV-Vermarktungsrechten, aber 72 % aus Sponsoring und sonstigen Erlösen."

"Während die Money League die Umsatzentwicklung der Vereine erfasst, wird im europäischen Fußball der Fokus immer mehr auf die nachhaltige Entwicklung der Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen gelegt, insbesondere vor dem Hintergrund der Financial Fair Play-Anforderungen durch die UEFA", kommentiert Paul Rawnsley, Director in der Sports Business Group bei Deloitte, die Auswirkungen der Financial Fair Play-Regelung durch die UEFA.

"Disziplinierte Führungsstrukturen und ein verantwortungsvolles Finanzmanagement sollten im europäischen Fußball jedenfalls gefördert werden, wobei auch die Möglichkeit für Investitionen in sportliche Einrichtungen und die Jugendentwicklung gegeben sein sollte."

Den gesamten Report finden Sie hier zum Download.

Deloitte Football Money League
Die 16. Ausgabe der "Deloitte Football Money League" (Jänner 2013) basiert auf Umsatzinformationen des Geschäftsjahres 2011/12, diese sind den veröffentlichten Jahresbilanzen und weiteren verlässlichen Quellen entnommen. Sofern nicht ausdrücklich erwähnt, handelt es sich um Angaben ohne Steuern und Einnahmen aus Spielertransfers. Zur Vereinfachung und zu Vergleichszwecken wurden auch signifikante Einnahmen aus Nichtfußballaktivitäten oder Finanztransaktionen - sofern bekannt - ausgeschlossen.

Für den Bericht wurden diese Informationen nicht überprüft. Die Umrechnung in Euro basiert auf dem Wechselkurs vom 30. Juni 2012 (£1 = €1.236). Vergleichszahlen der Vorjahre wurden aus früheren Ausgaben der Deloitte Football Money League entnommen. Des Weiteren veröffentlicht Deloitte den "Annual Review of Football Finance" − eine detaillierte jährliche Analyse der europäischen Fußballfinanzen.

Deloitte Sports Business Gruppe
Die Deloitte Sport Business Gruppe beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Beratung und Analyse der nationalen und internationalen Sport- und Fußballindustrie. Insbesondere der multidisziplinäre Ansatz von Deloitte ermöglicht eine klare Ausrichtung an den Bedürfnissen von Verbänden, Ligen, Clubs, Investoren, Sportstätten und Sportrechteagenturen. In den vergangenen Jahren hat Deloitte zahlreiche Transaktions- und Beratungsprojekte in der Sport- und Fußballindustrie erfolgreich durchgeführt, die insbesondere Leistungen der betriebswirtschaftlichen Beratung, Benchmarking-Projekte, Businessplanerstellung und -prüfung, Machbarkeitsstudien, Unterstützung bei Lizenzierungen, Markt- und Standortanalysen sowie Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensbewertungen umfassen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.deloitte.at/sportsbusiness

Deloitte Österreich ist der führende österreichische Anbieter von Professional Services. Mit rund 1.000 Mitarbeitern in acht Niederlassungen betreut Deloitte Unternehmen und Institutionen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting, Financial Advisory und Human Capital. Kunden profitieren von der exzellenten Betreuung durch Top-Experten vor Ort sowie tiefgehenden Branchen-Insights der Industry Lines. Deloitte versteht sich als smarter Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort Österreich und bündelt seine breite Expertise, um aktiv an dessen Stärkung mitzuwirken. Als Arbeitgeber entwickelt sich Deloitte permanent weiter mit dem Anspruch, "Best place to work" zu sein.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine "UK private company limited by guarantee" und/oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Nähere Informationen über die rechtliche Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu Limited und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie unter www.deloitte.com/about.

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