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Deloitte Property Index 2012

Wien bei Wohnungspreisen bald unter den Top 10 Europas

London ist weiterhin die teuerste Wohngegend Europas, gefolgt von Paris und München. Österreich baut mehr Wohnungen als der EU-Schnitt, liegt aber bei den Wohnkosten deutlich über dem Mittelwert.

Wien, 19. Juli 2013 – In der kürzlich veröffentlichten Studie Deloitte Property Index 2012 über die Entwicklung des europäischen Wohnungsmarkts analysiert Deloitte die Einflussfaktoren auf die Entwicklung lokaler Wohnungsmärkte in ausgewählten europäischen Ländern bzw. Großstädten. Folgende drei Faktoren wurden als die wichtigsten am europäischen Wohnungsmarkt identifiziert:

  • die Dynamik der Entwicklung des Wohnbaus,
  • die Eigentümerstruktur des Wohnbaubestands,
  • die durchschnittliche Größe der Wohnobjekte

Österreich baut nach Frankreich die meisten Wohnungen pro 1.000 EinwohnerWohnungsmarktindex Wien
Im europäischen Vergleich werden in Österreich vergleichsweise viele Wohnungen gebaut. Mit einer Wohnbau-Intensität von im Schnitt 1,5 Einheiten pro 1.000 Einwohner liegt Österreich an zweitbester Stelle nach Frankreich und klar über dem EU-Schnitt: Im Jahr 2012 wurden rund 5 Wohnungen pro 1.000 Einwohner in Österreich errichtet.

Dementsprechend stehen der österreichischen Bevölkerung im Schnitt auch mehr Wohneinheiten je 1.000 Einwohner zur Verfügung als dem durchschnittlichen EU-Bürger. Während Urlaubsdestinationen mit Zweitwohnsitzen wie Spanien und Frankreich mit 563 bzw. 532 Wohneinheiten je 1.000 Einwohner einen sehr hohen Wohnungsbestand aufweisen, bilden Polen und Belgien mit 357 Wohnungen pro 1.000 Einwohner das Schlusslicht.

Die durchschnittliche Größe der Wohneinheiten, die auf der Anzahl der Räume basiert, weist ein deutliches West-Ost-Gefälle auf. Während in Osteuropa – Österreich miteingeschlossen – Wohnungen mit 2-3 Wohnräumen die Regel sind, fühlen sich Engländer, Spanier und Belgier in Wohnungen mit 5 und mehr Räumen wohl.

Um in Österreich eine Wohnung mit 70 m² zu erwerben, müssen die Österreicher rund 5 Bruttojahresgehälter aufbringen, während Deutsche und Dänen gerade einmal 2,2 Bruttojahresgehälter investieren. Am tiefsten müssen mit rund 9,5 bzw. 10 Bruttojahresgehältern Russen, Briten und Franzosen für den Erwerb von Wohnraum in die Tasche greifen.

Im Gegensatz dazu liegen die laufenden Wohnkosten (Kosten für Miete, Nebenkosten und Reparaturen) in den drei genannten Ländern deutlich über dem EU-Schnitt, welcher 8.300 Euro pro Jahr pro Haushalt ausmacht. Österreich liegt hier mit rund 10.000 Euro über dem Mittelwert.


Londoner City bleibt teuerstes Pflaster Europas
Nach wie vor ist die Londoner City die teuerste Wohngegend Europas. Der durchschnittliche Preis für einen Quadratmeter Wohnraum lag hier im Jahr 2012 bei rund 10.000 Euro. Traditionell folgt an zweiter Stelle Paris mit 8.300 Euro/m², und an dritter Stelle reiht sich München mit rund 5.000 Euro/m2 ein. Mit einem Durchschnittspreis von unter 4.000 Euro ist Wien am Sprung in die Top 10. 

Der Trend zu Preissteigerungen in beliebten Metropolen hält nach wie vor an. So ist sowohl in Berlin, der City von London und in Moskau ein massiver Preisanstieg von über 10 % p.a. zu beobachten, dicht gefolgt von Wien mit rund 9 %. Die Preise in Warschau, Amsterdam und Madrid sind hingegen rückläufig.

Alexander Hohendanner

 „Exorbitante Preissteigerungen von rund 9 % p.a. werden in Zukunft in Österreich die Ausnahme darstellen. Die zusätzliche Dynamik bei der Wohnbau-Intensität sollte für eine Entlastung am österreichischen Wohnungsmarkt, insbesondere in den Ballungsräumen, sorgen“, so Dr. Alexander Hohendanner, Partner und Leiter Real Estate bei Deloitte.


Nähere Details und eine ausführliche Betrachtung des Wohnungsmarktes in Europa finden Sie in der Studie.


Der vollständige Report steht hier für Sie zum Download bereit.

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Melinda Mihóczy
Deloitte, Leiterin Marketing & Communications
Tel.: +43 1 537 00-8553
E-Mail: mmihoczy@deloitte.at


Deloitte Österreich ist der führende österreichische Anbieter von Professional Services. Mit rund 1.000 Mitarbeitern in acht Niederlassungen betreut Deloitte Unternehmen und Institutionen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting, Financial Advisory und Human Capital. Kunden profitieren von der exzellenten Betreuung durch Top-Experten vor Ort sowie tiefgehenden Branchen-Insights der Industry Lines. Deloitte versteht sich als smarter Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort Österreich und bündelt seine breite Expertise, um aktiv an dessen Stärkung mitzuwirken. Als Arbeitgeber entwickelt sich Deloitte permanent weiter mit dem Anspruch, "Best place to work" zu sein.
 
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine "UK private company limited by guarantee" und/oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Nähere Informationen über die rechtliche Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu Limited und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie unter www.deloitte.com/about.

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Mag. (FH) Melinda Mihóczy
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mmihoczy@deloitte.at
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