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Deloitte Studie: Mobilität von Talenten ist noch Randthema, wird aber im globalen Wettbewerb als Chance gesehen

  • Nur zwei Prozent der befragten Unternehmen erachten ihr eigenes Mobilitätsprogramm als erstklassig.
  • 70% der Entscheidungsträger sind der Meinung, dass globale Mobilität in ihrem Unternehmen hinter den Erwartungen zurückbleibt oder verbesserungswürdig ist.
  • Ein Drittel der Unternehmen will die Strategie bezüglich Mobilität in den kommenden zwölf Monaten überarbeiten.
  • Nur zwölf Prozent erheben Daten zum Mobilitätsprogramm, um Verbesserungen vornehmen zu können.

Wien, 19. Dezember 2012 – Unternehmen sind sich über die Anforderungen und begrenzten Möglichkeiten ihrer globalen Mobilitätsprogramme bewusst, setzen aber nur wenige Maßnahmen, um die Programme zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Deloitte-Studie „Strategic Moves 2012 – The Global Mobility Island“ – eine Umfrage unter weltweit knapp 200 HR-, Talent- und Global Mobility-ExpertInnen.

„Die Studie zeigt, dass die Notwendigkeit von globalen, mobilen Arbeitskräften für den Unternehmenserfolg bereits erkannt wurde. Trotz dieses Bewusstseins gibt es bei der Umsetzung oder Verbesserung der Mobilitätsprogramme aber nur geringe Fortschritte. Dort, wo Schritte gesetzt werden, orientieren sich internationale Mobilitätsstrategien eher am zweckmäßigen Bedarf von Fachkräften, denn an der Entwicklung der nächsten Generation von Führungskräften mit internationaler Erfahrung“, fasst Katja Teuchmann, Partnerin bei Deloitte und zuständig für den Bereich Talent Management, die Problematik zusammen.

Unterschiedliche Anforderungen an globale Mobilität

Die Notwendigkeit und der Nutzen von globaler Mobilität für das Erreichen der Unternehmensziele sind nahezu allen Unternehmen bewusst, gerade was die aktuell strategisch wichtigsten Themen betrifft: aufstrebende Märkte (100%), steigende Globalisierung (99%) und zunehmender Wettbewerb (98%). Trotzdem nutzen im Durchschnitt nur 30% der Unternehmen Mobilitätsprogramme, um diese Herausforderungen zu meistern. Darüber hinaus ist man sich allseits darüber im Klaren, dass die aktuellen Angebote verbessert werden müssen. In Kontrast dazu evaluieren aber nur 12% der befragten Unternehmen das eigene Mobilitätsangebot, um Verbesserungsmaßnahmen umsetzen zu können.

Ähnlicher Status Quo in Österreich

Auch in Österreich kommen Mobilitätsprogramme nicht über eine „Reservistenrolle“ hinaus, wie die Erfahrung der Deloitte-BeraterInnen zeigt. „In vielen Unternehmen herrscht nach wie vor eine große Diskrepanz zwischen den Erwartungen an Mobilität und der gelebten Praxis. Das gilt sowohl für strategische Überlegungen als auch in Bezug auf die operative Umsetzung. Aufgrund kleinerer bis mittlerer Expatriate-Populationen wurden viele diesbezügliche Programme aus der Praxis abgeleitet. Bei sich ändernden Rahmenbedingungen wie z. B. höheren Compliance-Anforderungen stoßen diese aber oftmals an Grenzen“, sagt Andrea Kopecek, Partnerin bei Deloitte und zuständig für Global Employer Services.

Weitere Fortschritte

Um die globale Mobilitätsstrategie besser und effektiver auf die Unternehmensziele abstimmen zu können, muss der internationale Bedarf eines Unternehmens an Fachwissen und Talenten durch ein global abgestimmtes Personalmanagement geregelt und unterstützt werden. Dafür müssen Mobilitätsprogramme mit den nötigen Ressourcen und Know-how ausgestattet werden.

Andrea Kopecek betont den Mehrwert von Mobilität: „Richtig eingesetzt und mit den nötigen Ressourcen ausgestattet, können Mobilitätsprogramme ein wesentlicher Faktor sein, um die unternehmensinterne Nachfrage nach Talenten mit dem richtigen Angebot beantworten zu können. Dazu müssen in den meisten Fällen die aktuellen Strategien von Grund auf überarbeitet werden.“

„Die Mobilität von Talenten bietet gerade im globalen Wettbewerb einen wesentlichen Vorteil für die Umsetzung von Unternehmensstrategien. Es gibt jedoch in vielen Organisationen noch so manchen Optimierungsbedarf, um diese Chancen richtig zu nutzen“, ergänzt Katja Teuchmann.

Über die Studie

Deloitte befragte weltweit 195 HR-ExpertInnen & -Führungskräfte, 44% davon aus Europa und 35% aus Nordamerika. An der Umfrage beteiligten sich Unternehmen aus nahezu allen Industriezweigen. Über ein Viertel der befragten Unternehmen verzeichnet einen jährlichen Umsatz von mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Alle Unternehmen zusammen haben insgesamt 108.000 MitarbeiterInnen als Expatriates im Ausland.

Die Studie zum Download finden Sie hier

Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Financial Advisory für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Mit einem Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte erstklassige Leistungen mit umfassender regionaler Marktkompetenz und verhilft so Kunden in aller Welt zum Erfolg. „To be the Standard of Excellence" – für rund 200.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich. Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine "UK private company limited by guarantee" und/oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Nähere Informationen über die rechtliche Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu Limited und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie unter www.deloitte.com/about.

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Kontakt:

Name:
Mag. (FH) Melinda Mihóczy
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