Um die Leistung von Mitarbeiter managen und beurteilen zu können muss im ersten Schritt geklärt werden was als Leistung in einer Organisation/Funktion verstanden wird – der Leistungsbegriff. Erst nach der Beschreibung dieser Grundlage wird in einem zweiten Schritt die Leistung bewertet – die Leistungsbeurteilung.
Die Definition des Leistungsbegriffes ist – und das wird nicht überraschen – der Kern des Managements von Leistung. Hier wird festgelegt, welches Verhalten und welche Ergebnisse das System verstärken und belohnen sollen.
Wenn von „Leistungsgerechtigkeit“ gesprochen wird, wird oft implizit von einem einheitlichen Leistungsbegriff ausgegangen, der aber in den meisten Unternehmen noch nicht definiert ist. Viele Systeme scheitern, weil
Performance Management ohne klaren und konsistenten Leistungsbegriff wird scheitern.
Die gute Nachricht: Ein in der Organisation etablierter Leistungsbegriff (der auch der strategischen Ausrichtung der Organisation entspricht) ist schon die halbe Miete.
Leitfragen in der Erarbeitung sind beispielsweise:
Leistungsbeurteilung gibt es in jeder Organisation zu jeder Zeit. Unabhängig davon, ob es unterstützende Führungsinstrumente gibt. Führungsinstrumente können jedoch Nachvollziehbarkeit schaffen, Systematik im Vorgehen, Offenheit in der Kommunikation fördern.
Die wenigsten Leistungselemente sind wirklich eindeutig messbar, doch sind die meisten Leistungen beurteilbar, wenn im Voraus Kriterien vereinbart worden sind. Im Prozess der Leistungsbeurteilung geht es ja immer um einen Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter.
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