CFO-Stimmungsbarometer 2012 (Q2) |
„Es geht wieder aufwärts...“
Key Findings:
Der Umsatz hat sich bereits in den letzten Umfragen als stabilster Unternehmensindikator
präsentiert. 53% der CFOs (gegenüber 40% in Q1 2012) rechnen mit steigenden und 30% mit
immerhin gleichbleibenden Umsatzzahlen. Die Anzahl der Befragten, die an einen wesentlich
Umsatzanstieg glauben, hat sich sogar leicht gesteigert und liegt aktuell bei knapp über 3%.
Dem Trend des Vorquartals folgend, hat sich der Anteil der Befragten die wesentlich mehr bzw.
mehr investieren wollen, erneut erhöht und liegt aktuell bei 37%. Etwa 42% der CFOs wollen
Ihr Investitionsverhalten in den kommenden Monaten nicht verändern. M&A-Aktivitäten
gehören in Österreich, wie in vergangenen Studien bereits ersichtlich, eher nicht zu den
Hauptfokusbereichen der Finanzvorstände.
Die Personalentwicklung spiegelt die positive Grundhaltung sehr deutlich wider. Die Anzahl der
Vorstände, die ihren Personalstand erhöhen wollen, hat sich in Q2 beinahe verdoppelt (32%).
Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die bei der letzten Befragung noch mit einem
konstanten Niveau geplant haben und eher in der abwartenden Position waren, denn der Anteil
der CFOs, die Mitarbeiter abbauen wollen, blieb mit 20% relativ konstant.
Dem allgemeinen Trend folgend werden auch die Kreditverfügbarkeit und -kosten besser
bewertet als noch im Vorquartal. Rund 31% der Manager halten eine hohe Kreditverfügbarkeit
(+5%) und 37% niedrige Kreditkosten (+7%) für sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich.

CFO Stimmungsbarometer Q1 2012
