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Erste umfassende Zusammenstellung der wichtigsten Förderungen, Förderstellen und Förderprogramme für die Region
„Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsförderung in Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Serbien-Montenegro. Plus einem ausführlichen Ausblick auf die EU-Regionalpolitik 2007 – 2013“, so der vollständige Titel eines neuen Ratgebers aus dem Hause Deloitte. In Weiterführung der Bücherreihe über Unternehmensförderungen in Österreich und den zehn neuen EU-Ländern ist es das Ziel der Autorin, Dr. Clarisse Fräss-Ehrfeld, die Förderungsmöglichkeiten in den beiden EU-Beitrittskandidatenländern Bulgarien und Rumänien sowie den EU-Kandidatenländern Kroatien und Serbien-Montenegro zu durchleuchten. Die Deloitte-Expertin zum Thema Förderungen weist im aktuellen Band erstmals ausführlich auf sämtliche nationale Förderungsmöglichkeiten sowie jene der EU hin und gibt einen Ausblick auf die allgemeine Wirtschaftslage – mit allen Vor- und Nachteilen – in diesen neuen stark wachsenden Märkten. „Die Förderlandschaft in den für heimische aber auch internationale Unternehmen hochinteressanten Kandidatenländern wurde bislang noch nie vollständig erfasst“, so Fräss-Ehrfeld „ab 2007 werden sie jedoch verstärkt ins Zentrum der EU-Regionalpolitik rücken und somit Fokus zahlreicher Förderprojekte sein.“
Förderpotential noch lange nicht ausgeschöpft
Österreichs Unternehmen haben die Dynamik der neuen Märkte in Osteuropa bereits erkannt. Mit einem Wirtschaftswachstum zwischen 4 % und 6 % liegen die neuen Erweiterungskandidaten weit über dem EU-Durchschnitt von prognostizierten 2 % für das Jahr 2005. Österreich ist Pionier und wichtigster Investor in den meisten zentral- und südosteuropäischen Staaten. Allerdings werden die vorhandenen Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. In erster Linie sind es die Großbanken und Großkonzerne im Energie- und Telekommunikationssektor, die bereits vor Ort tätig sind. „Aber auch für zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe kann sich eine Expansion in diese Länder durchaus lohnen“, so Förderexpertin Fräss-Ehrfeld. Förderungsmöglichkeiten, die Unternehmen bei einem solchen Vorhaben unterstützen, gäbe es viele, doch nur ein geringer Prozentsatz nützt das vorhandene finanzielle Potential. Einer Studie der Europäischen Union zu Folge beantragen nur 4 % der rund 20 Millionen europäischen Klein- und Mittelbetriebe Fördermittel. Nicht wenige Unternehmen verzichten auf Förderungen, weil sie vom komplizierten und zeitaufwändigen „Förderdschungel“ abgeschreckt werden. Das Buch ist ein hilfreicher Leitfaden durch das Förderdickicht und stellt einen Anreiz für in- und ausländische Unternehmen dar, sich verstärkt wirtschaftlich in diesen Regionen zu betätigen.
Professionelle Beratung zahlt sich aus
In einem einleitenden Ausblick auf die EU-Regionalpolitik ab 2007 widmet sich die Autorin den zukünftigen Förderungsprioritäten der Union, der Aufteilung der Finanzmittel auf diese Prioritäten und der zukünftigen Verwaltungsstruktur. Im detaillierten Ländervergleich zeigt sich, dass die Förderungen für Vorhaben in den genannten Kandidatenländern unterschiedlich ausfallen. Eine individuelle Prüfung geplanter Projekte kann sich als sehr lohnend herausstellen. So lassen sich durch die Nutzung entsprechender Förderungsmöglichkeiten im Einzelfall Beihilfen in einer Höhe von bis zu 50 Prozent des Projektvolumens lukrieren. Viele Unternehmer wissen jedoch nichts von derartigen Programmen oder scheuen den bürokratischen Aufwand, der damit verbunden ist. Eine professionelle Beratung, die sowohl Evaluierung und Analyse als auch die Administration des Förderprozesses umfasst, ist sicherlich der effizienteste Weg zu den Fördertöpfen. Deloitte berät Unternehmen, die Förderungen beantragen wollen. Von der Bewertung über die Antragsstellung bis zur Mittelverwendung beschäftigen sich vor allem Dr. Clarisse Fräss-Ehrfeld und Mag. Ferdinand Piatti mit dem Thema Wirtschaftsförderung bei Deloitte und beraten erfolgreich Unternehmen im In- und Ausland.
Infos zum Buch:
Clarisse Fräss-Ehrfeld: Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsförderung in Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Serbien-Montenegro. Plus einem ausführlichen Ausblick auf die EU-Regionalpolitik 2007 – 2013, Linde international, Wien 2005, 194 Seiten, EUR 48,00, ISBN 3-7143-0065-1