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Deloitte Studie - TMT Trends 2006
Deloitte zeigt die Toptrends im Technologie, Medien und Telekom Sektor für 2006 auf
veröffentlicht: 02/2/06
Deloitte Studie

1. Februar 2006 – Deloitte´s Beratungsgruppe für die Technology, Media & Telecommunications (TMT) Branche sagt für 2006 folgendes voraus

  • die Nutzung von Suchmaschinen wird E-Mail als meist genutzter digitaler Anwendung ablösen
  • das verstärkte Interesse von jungen Frauen für Videospiele
  • den Anstieg von Abo-Radio
  • Mobiles TV wird enttäuschen,
  • die Einführung von 3G wird langsamer vor sich gehen als erwartet und
  • die digitale Kluft wird anwachsen.

„Obwohl die Konvergenz der Technologie-, Telekom- und Medien/Unterhaltungs-Branchen sicherlich ein Faktum ist“, so Gerhard Feuchtmüller, Leiter der österreichischen TMT Gruppe, „wollten wir dennoch die Schlüsseltrends für jeden einzelnen Sektor darstellen, die wir für 2006 erwarten. Es wird einige große Gewinner und einige große Verlierer geben – und wie immer auch einige, die sich langsamer durchsetzen können, als es der ursprüngliche Medienrummel voraussehen ließ.“

Die entscheidenden Trends im Report beinhalten:

Technologie

  • Suchmaschinen verdrängen E-Mails als meist genutzte Anwendung – die Gründe liegen in den wachsenden Funktionen, den Highspeed-Verbindungen und den 20 Exabyte an neuen digitalen Daten, die 2006 erwartungsgemäß erzeugt werden. Gleichzeitig wird es aber aller Voraussicht nach keine wesentlichen Fortschritte bei den Benutzeroberflächen der Suchmaschinen geben, was noch mehr Potential für künftige Entwicklungen nahe legt.
  • Konnektivität wandelt Geräte zu Dienstleistungen – bei Kameras bis zu Autos werden ferngesteuerte Upgrades und Updates möglich sein. Updates werden sich von PCs und Mobiltelefonen ausweiten auf GPS-Navigationsgeräte, Computer in Autos und Digitalempfänger, und damit Herstellern die Chance bieten, die Wünsche ihrer Kunden besser zu verstehen, höherwertiges Service zu bieten und neue Einnahmequellen zu identifizieren.
  • Die „digitale Kluft“ wird zunehmen, anstatt sich zu verringern – in der Vergangenheit war eine digitale Kluft vor allem zwischen den entwickelten Ländern und den Entwicklungsländern zu beobachten. Das wird sich 2006 wahrscheinlich fortsetzen. Die Versuche, die Kluft zu überbrücken, berühren nicht die zugrunde liegenden Probleme in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Benachteiligung von denjenigen, die sich auf der Verliererseite befinden, wird sich vergrößern wegen des fehlenden Zugriffs auf Medien, das Internet, elektronische Kommunikation und Information.

Telekom

  • Ein frustrierendes Jahr für 3G – die Kunden sind zufrieden mit den derzeitigen Standards und verstehen nicht, welche Vorteile 3G bringen könnte und warum sie dafür bezahlen sollten. 3G wird Abonnenten im Zehnmillionen-Bereich hinzugewinnen, aber keineswegs genug, um damit die investierten Milliarden Dollar hereinbringen zu können. 2G wird weiterhin der ausschlaggebende Standard für den Mobilfunk-Sektor bleiben.
  • Konnektivität überall – die Telekombranche wird die Reifung bei der elektronischen Kommunikation zu nutzen wissen, um Konnektivität innerhalb der Maschinen und Geräte herzustellen, was zur Fernprozessüberwachung, Teileverfolgung, Verkehrswertüberwachung und mehr führen wird.
  • MVNO hebt ab – Telekomanbieter suchen nach neuen Einnahmequellen, Informationsdienstleister suchen nach neuen Kanälen und alle Unternehmen wollen ihren treuen Kundenstamm ausbauen.  

 
Medien und Unterhaltung

  • Mobiles TV enttäuscht – während es als der nächste große Wurf beworben werden wird und Milliarden-Ausgaben damit verbunden sein werden, wird die Akzeptanz der Konsumenten nachhinken.
  • Videospiele suchen neue Zielgruppen – im Zuge der erfolgreichen neuen Videospielplattformen wird sich die Branche bemühen, durch Ausweitung der Zielgruppe weiter zu wachsen. Sie wird sich an neue Bevölkerungsgruppen wenden, vor allem junge Frauen. 
  • Abonnement-Radio 2.0 – das Radio wird dem Fernsehen darin folgen, von einem reklamebezogenen Geschäftsmodell auf ein abonnementbezogenes umzustellen, und damit den Kunden mehr Flexibilität und den Providern neue Möglichkeiten zu bieten. Neue Methoden der Zustellung, wie etwa Internet-based Services, werden eingeführt werden. Derzeit gibt es über 12 Millionen Abonnenten von US Satelliten-Radio. Dieser Markt wird bis 2010 voraussichtlich um 35% anwachsen.
Details
TMT Trends: Predictions 2006 (758 KB)

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Letzte Aktualisierung dieser Seite:: 20 Dezember 2007
Quelle: Deloitte - Österreich (deutsch)

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