Kontakt: Antonia Wesnitzer
Deloitte & Touche GmbH
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Deloitte & Touche GmbH
Leiter des Kompetenz Centers Health & Fitness
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Düsseldorf, 02. Mai 2005 -Die Studie mit Stichtag 31. Dezember 2004 beinhaltet die Ergebnisse der Markterhebung, die unter den Anbietern des deutschen Fitness- und Wellnessmarktes durchgeführt wurde. Deloitte erhob die Branchenzahlen im Vorjahr zum ersten Mal.
Die Marktuntersuchung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft soll kontinuierlich zu einer verbesserten Transparenz im Fitnessmarkt beitragen. Ziel ist es, Veränderungen in der Anbieterstruktur des Marktes möglichst vollständig zu erfassen. Ausgehend von der Grundgesamtheit der aus dem Jahr 2003 identifizierten 5.651 Fitness- und Wellness-Anlagen stellte Deloitte die Anzahl von Insolvenzverfahren, Geschäftsaufgaben und Neueröffnungen fest und aktualisierte somit den Gesamtbestand. Die Erhebung der Daten für das Jahr 2004 erfolgte anhand einer repräsentativen Stichprobe. Insgesamt flossen über 500 Datensätze in die Auswertung ein.
Die Ergebnisse im Überblick:
1. Gesamtmarkt:
· Kommerzielle Fitnessanlagen müssen neben anderen Kriterien mindestens 200 m2 Fitnessfläche aufweisen. Die Gesamtzahl dieser Anlagen, liegt bei 5.605. Dieser Stand entspricht damit nahezu dem Niveau des Vorjahres.
· Die Veränderung der Anbieterstruktur umfasst im Jahr 2004 unter anderem etwa 230 bekannte Geschäftsaufgaben. Etwa 75 Anlagen wurden davon von anderen Betreibern übernommen. Daneben gab es rund 160 Neueröffnungen. Davon entfallen etwa 70 Neueröffnungen auf den Bereich der Fitnessketten und Filialanbieter.
· Nach einer konservativen Hochrechnung beträgt die Anzahl der Mitgliedschaften in kommerziellen Fitnessanlagen in Deutschland zum Ende des Jahres 2004 insgesamt 4,675 Mio. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Mitgliederzuwachs von rund 4,4 Prozent. Die Reaktionsquote (Anteil der Gesamtbevölkerung in kommerziellen Fitnessanlagen) erhöht sich somit auf etwa 5,7 Prozent.
2. Bundesländer:
· Die Reaktionsquoten der einzelnen Bundesländer fallen mit einer Spannweite zwischen etwa 2,2 Prozent bis 9,1 Prozent, ähnlich dem Vorjahr, sehr unterschiedlich aus. Während in den alten Bundesländern die Reaktionsquoten gegenüber 2003 leicht angestiegen sind (Ausnahme Berlin), sind diese in den neuen Bundesländern gesunken (Ausnahme Thüringen).
· Die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern verlaufen uneinheitlich. In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gibt es deutlich mehr Geschäftsaufgaben als in den westlichen Bundesländern (jeweils höher als fünf Prozent bezogen auf die Gesamtanlagenzahl in 2003 im jeweiligen Bundesland).
· In den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern und Hamburg existier mit etwa zwei Prozent der niedrigste prozentuale Anteil an Geschäftsaufgaben.
3. Markt der Ketten:
· Die Ketten erreichen 2004 einen Anteil von elf Prozent bezogen auf die Anzahl an Anlagen (Vorjahr zehn Prozent) sowie rund 25 Prozent bezogen auf die Mitgliedschaften (Vorjahr etwa 22 Prozent) in Deutschland. Der überdurchschnittlich hohe Anteil an Mitgliedern im Vergleich zu den Anlagen liegt insbesondere an den tendenziell größeren Anlagen der Ketten mit einer entsprechend höheren Anzahl an Mitgliedern.
· Der Anteil an Anlagen der übrigen Anbieter (Einzel- und kleine Filialbetriebe) ist gegenüber 2003mit etwa minus ein Prozent rückläufig.
· Das durchschnittliche Wachstum der in der Langzeitbetrachtung untersuchten Anbieter (ausgewählte Non Franchise und Franchise Unternehmen) hat sich bezüglich der Mitgliedschaften in 2004 weiter verlangsamt und liegt nun bei etwa zwölf Prozent (zum Vergleich 2003: +17 Prozent; 2002: +23 Prozent; 2001: etwa +35 Prozent). Das Wachstum der Ketten liegt dennoch erheblich über der Entwicklung des Gesamtmarktes.
· Die Studie enthält detaillierte Darstellungen von zwölf ausgewählten Ketten mit einem chronologischen Vergleich des Mitglieder- und Anlagenwachstums ab dem Jahr 2000.
4. Fazit:
· Es findet eine fortschreitende Konsolidierung unter den Einzelanbietern statt, während die Ketten ihre Marktanteile ausbauen können. Deloitte geht für das Jahr 2005 von einem weiteren Konsolidierungstrend aus und sieht den Marktanteil der Ketten bezogen auf die Mitgliedschaften bei etwa 27 Prozent.
· Die ausgewählten Fitnessketten weisen gegenüber dem Gesamtmarkt in 2004 ein deutlich höheres Wachstum auf. Im Betrachtungszeitraum 2000 bis 2004 können die ausgewählten Ketten ein durchschnittliches jährliches Mitgliederwachstum von 21 Prozent verzeichnen.
· Auch wenn sich die Konjunktur nicht kurzfristig belebt, wird es auch im Jahr 2005 wiederum ein leichtes Mitgliederwachstum geben, vorausgesetzt das verbesserte Fitness- und Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung hält an. Diese Prognose berücksichtigt noch nicht die Möglichkeiten, die sich aus der neuen Gesundheitsreform, insbesondere dem Präventionsgesetz, ergeben können.
Ende
Die kostenpflichtige Studie für das Jahr 2004 kann ab sofort bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Düsseldorf, über Frau Christine Mayeres, Tel +49 211 8772-3566 / E-Mail: cmayeres@deloitte.de bestellt werden. Die Studie mit rund 50 Seiten inclusive Abbildungen und Tabellen ist ab Mai 2005 lieferbar. So lange vorrätig erhalten Käufer der Studie für 2004 zusätzlich ein Exemplar der umfassenden Studie für das Jahr 2003.
Schutzgebühr: 199,- € Deutsch beziehungsweise (zuzüglich gesetzlicher MwSt.); 299,- € Englisch (zuzüglich gesetzlicher MwSt.).
Für weitere fachliche Fragen sowie geschäftliche Anliegen steht Karsten Hollasch Tel +49 211 8772-3566/ E-Mail khollasch@deloitte.de zur Verfügung.
Karsten Hollasch ist Partner im Bereich Corporate Finance und Leiter des Kompetenz Centers Health & Fitness bei Deloitte in Düsseldorf.
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