Deloitte & Touche GmbH   Deloitte & Touche GmbH
 
Personalbeschaffung und Konkurrenz aus China und Indien als mögliche Wachstumsbarrieren für die High-Tech-Branche
Deloitte Umfrage unter „Fast 500“-Chefs prognostiziert trotzdem starkes, organisches Wachstum
Veröffentlicht: 29/4/05
Kontakt: Antonia Wesnitzer
Deloitte & Touche GmbH
Pressereferentin
+49 89 29036-8825

Kontakt: Frank M. Hülsberg
Partner Technology, Media and Telecommunications
+49 211 8772-3910

München/Düsseldorf, 29. April 2005 – Entgegen den jüngsten düsteren Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft, stehen der High-Tech-Branche in punkto Wachstum rosige Zeiten bevor. Auch dieses Jahr hat Deloitte wieder die Unternehmenschefs der „Technology Fast 500“ zu ihren Zukunfts­erwartungen befragt und stellte darauf basierend eine Prognose auf. Drei von vier CEOs gaben an, sie seien sehr zuversichtlich oder äußerst zuversichtlich, was das aktuelle Wachstum ihres Unternehmens betrifft.

 

Die Umfrage wurde im ersten Quartal 2005 von der Deloitte Technology, Media & Telecommunications (TMT) Group durchgeführt. Die „Technology Fast 500“ sind die am prozentualem Umsatzanstieg gemessenen am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen im jährlichen, weltweiten Ranking von Deloitte.

 

Frank M. Hülsberg, Partner Technology, Media and Telecommunications von Deloitte kommentiert: „Die von uns befragten CEOs beurteilen die Aussichten ihrer jeweiligen Unternehmen optimistischer als in den letzten Jahren. Sie suchen vermehrt nach neuen Wachstumsmöglichkeiten. Gleichzeitig bevorzugen 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer ein organisches Wachstum statt durch Akquisitionen zu wachsen. Ein rationaler Ansatz, der wohl darauf hindeutet, dass uns keine Wiederholung des Dot-Com-Fiebers ins Haus steht.“

 

Die größte Wachstumsbarriere stellt nach Meinung der Firmenchefs die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern dar. Durch sie sollen ehrgeizige Wachstumsziele realisiert werden. Daneben ist die langfristige Bindung an das Unternehmen wichtig. Fast alle Befragten (94 Prozent) wollen sich dieses Jahr personell verstärken. Mehr als vier von zehn Teilnehmern planen mit Wachstumsraten von mindestens 25 Prozent. Sowohl in Nordamerika, EMEA als auch im Raum Asien/Pazifik bewerten die CEOs die Problematik, gute Mitarbeiter zu finden, wesentlich höher als in vorhergehenden Jahren.

 

„Möglicherweise befinden wir uns gerade in der Anfangsphase einer lang erwarteten weltweiten Personalknappheit. Das könnte mit den Wachstumsplänen der Unternehmensleitungen kollidieren. Besonders in Westeuropa wird die Zahl junger Berufsanfänger in den kommenden Jahren immer weiter zurück­gehen. Angesichts des immer kleineren Angebots an qualifizierten Arbeitskräften wird das ‚Talent Management’, also die unternehmensinterne Aus- und Weiter­bildung, wahrscheinlich zu einer strategischen Notwendigkeit werden“, so Hülsberg.

 

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

§         Ein Drittel der befragten Unternehmen werten die „Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte“ oder „konkurrenzfähige Produkte“ als wichtigste Voraussetzung für gleich bleibende Wachstumsraten.

§         60 Prozent glauben, dass sie weiteres Wachstum am besten in ihrer Heimatregion erzielen können.

§         Für CEOs  aller Regionen ist es die wichtigste Aufgabe, Führungskräfte heranzubilden und Verantwortung an sie abzugeben; Profitabilität steht unmittelbar dahinter auf dem zweiten Platz.

§         Als problematisch gilt die zunehmende Konkurrenz aus Wachstumsländern wie Indien und China.

§         Für die Unternehmen in Europa und Nordamerika stellt die Beschaffung weiteren Kapitals zur Wachstumssicherung das größte Problem dar.

 

Hülsberg fährt fort: „Die Mehrzahl der befragten CEOs zeigte sich im Gegensatz zu den Umfrageergebnissen früherer Jahre nicht sonderlich besorgt über die derzeitige Wirtschaftslage. Der Gleichmut basiert möglicherweise auf der Überzeugung, dass sich der Technologie-Sektor zunehmend von gesamtwirt­schaftlichen Entwicklungen abkoppelt. Den jeweils neuesten technischen Errungenschaften wird wohl eine besondere Bedeutung zukommen, da sie neue Marktchancen und Wettbewerbsvorteile schaffen.“

 

Auf die Frage, welche Technologien kurzfristig in den nächsten zwölf Monaten und längerfristig innerhalb der nächsten drei Jahre das größte Wachstumspotenzial bieten, nannten die CEOs in beiden Fällen am häufigsten Internet- und IP-basierte Anwendungen. Die mobile Kommunikation belegte den zweiten Platz, außer in Asien/Pazifik. Dort teilen sich beide Technologien den ersten Platz.

 

Ende

 

Über die Umfrage

Das „Technology Fast 500“-Programm von Deloitte ist der weltweit objektivste Gradmesser für Wachstum in der Technologiebranche. Mit dem Ranking sollen Leistung und Engagement der 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen in den Regionen Nordamerika, EMEA und Asien/Pazifik gewürdigt werden. Berücksichtigt werden private und börsennotierte Unternehmen aus allen Technologiesparten: Internet, Biotechnologie, Medizin/Naturwissenschaften und Computer/Hardware.

 

An der diesjährigen Umfrage nahmen über 480 CEOs der Deloitte Technology Fast 500 teil. Die drei Umfrageregionen waren anteilsmäßig folgendermaßen vertreten: Nordamerika 31 Prozent, Asien/Pazifik 30 Prozent und EMEA 39 Prozent. Der Fragenkatalog deckte die Themen Strategie, Marketing. Operative und Finanzen ab.

 

Auch in Deutschland führt Deloitte jährlich einen entsprechenden Wettbewerb durch – mit Technology Fast 50 werden dieses Jahr zum dritten Mal die erfolgreichsten deutschen Unternehmen des TMT-Sektors gesucht. Die Nominierungsphase für die „Fast 50“ 2005 beginnt am 1. Mai 2005. Interessierte Unternehmen können sich unter http://www.fast50.de genauer informieren bzw. unter http://www.deloitte.com/de/Fast50_Nominierungsformular das entsprechende Bewerbungsformular downloaden.

 

Deloitte Deutschland

Deloitte ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Das breite Leistungsspektrum umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance-Beratung. Mit über 3.200 Mitarbeitern in 18 Niederlassungen betreut Deloitte seit mehr als 90 Jahren Unternehmen und Institutionen jeder Rechtsform und Größe aus fast allen Wirtschaftszweigen. Über den Verbund Deloitte Touche Tohmatsu ist Deloitte mit 120.000 Mitarbeitern in nahezu 150 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu, einen Verein schweizerischen Rechts, dessen Mitgliedsunternehmen einschließlich der mit diesen verbundenen Gesellschaften. Als Verein schweizerischen Rechts haften weder Deloitte Touche Tohmatsu als Verein noch dessen Mitgliedsunternehmen für das Handeln oder Unterlassen des/der jeweils anderen. Jedes Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig, auch wenn es unter dem Namen "Deloitte", "Deloitte & Touche", "Deloitte Touche Tohmatsu" oder einem damit verbundenen Namen auftritt. Leistungen werden jeweils durch die einzelnen Mitgliedsunternehmen, nicht jedoch durch den Verein Deloitte Touche Tohmatsu erbracht. Copyright © 2005 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.

Anhänge
Vollständige Studie (604 KB)
Download

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu diesem Thema
 
Letzte Aktualisierung: 29 April 2005
Quelle: Deloitte & Touche GmbH  - Deutschland (Deutsch)

Seite drucken    An eine/n Bekannten versenden
     

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu, einen Verein schweizerischen Rechts, und/oder sein Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes dieser Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu und seiner Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns. 
© 2008 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

 

Deloitte RSS News Feed