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Europäischer Buy-Out Markt erreicht Rekordvolumen von 80 Mrd Euro
Zunehmend reifer Buy-Out Markt in Kontinentaleuropa / Dealvolumen in Deutschland erreicht Spitzenwerte / stabiler Mid Cap-Markt
Veröffentlicht: 30/3/05
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München, 30. März 2005 - Der europäische Markt für Buy-Outs hat nach einer aktuellen Studie des Centre for Management Buy-Out Research (CMBOR), Europa`s führendem Forschungsinstitut für den Buy-Out Markt, in 2004 ein Rekordvolumen von 80,2 Milliarden Euro aus 1272 Transaktionen erreicht (plus 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert). Die von Barclays Private Equity und Deloitte gesponserte Studie ist die bisher umfangreichste Erfassung aller gesamteuropäischen Daten für das vergangene Jahr. Demnach hat Kontinentaleuropa – nicht zuletzt infolge einiger großer Deals in Deutschland -  erstmalig die 50 Milliarden Euro Grenze durchbrochen (plus 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), das Deal-Volumen in Großbritannien lag bei 30,1 Mrd. Euro.

 

„Die traditionelle Dominanz des britischen Marktes relativiert sich zusehends und Deutschland hat daran regen Anteil,“ so Peter Hammermann, Managing Director von Barclays Private Equity. „Das Deal-Volumen hierzulande stieg im letzten Jahr um 54 Prozent auf 17.9 Mrd. Euro, den bislang höchsten Wert in Kontinentaleuropa.“ Nach Frankreich mit 149 Deals verzeichnet Deutschland mit 110 Deals auch die zweithöchste Anzahl abgeschlossener Transaktionen in Europa. Insgesamt stiegt die Zahl der Deals in Kontinentaleuropa von 574 auf 587, während sie in Großbritannien leicht sank (von 699 auf 685).

 

US-Investments verdreifacht

 

„Ein Großteil des Wachstums in Kontinentaleuropa geht auf das Konto der großen US-Player: US Investments in europäische Buy-Outs haben sich nahezu verdreifacht von acht Milliarden in 2000 auf über 21 Milliarde in 2004“, so Freddy Strottmann, Leiter der Transaction Services Beratung von Deloitte. Europäische Deals sind in der Regel größer als britische Transaktionen: Der durchschnittliche Deal-Wert liege hier bei 86 Mio. Euro im Vergleich zu 44 Mio. Euro in Großbritannien.

 

In Deutschland lag das durchschnittliche Deal-Volumen sogar bei 163 Mio Euro, auch dies europaweit ein Spitzenwert. 12 Deals hatten ein Transaktionsvolumen (Value) von über 1. Mrd. Euro, europaweit der größte Deal in 2004 war in Deutschland die Übernahme von Celanese durch Blackstone. 54 Deals in Kontinentaleuropa hatten ein Volumen von 250 Mio. Euro und darüber. Insgesamt wurden 88 Prozent des Buy-Out Volumens in 2004 durch nur 17 Prozent der Transaktionen in 2004 generiert.

 

Stabiles Mid-Cap-Segment

 

Weitgehend stabil entwickelte sich das Mid-Cap-Segment, der Markt für mittelständische Buy-Outs. Es gab in Kontinentaleuropa 64 Deals im Wert von 25-100 Mio. Euro (Vorjahr 62) und 44  (Vorjahr 51) Deals im Volumen zwischen 100 und  250 Mio. Euro. „Bei aller Aufmerksamkeit für die Big Deals sollte man nicht übersehen, dass es in Kontinentaleuropa mit 108 Transaktionen doppelt so viele mittelständische als große deals gab“, so Hammermann. „Dieser Markt wächst kontinuierlich und wird weiter wachsen.“ Noch immer seien Konzern-Spin-offs mit 37 Prozent die wichtigste Quelle für Buy-Outs, doch der Anteil von Deals mit familiengeführten Unternehmen steige seit vier Jahren in Folge weiter an, zuletzt auf 23,2 Prozent von 19,9 Prozent in 2003. „Der deutsche Mittelstand ist zunehmend aufgeschlossen für Private Equity“, so Hammermann.

 

Die vollständige Studie können unter www.cmbor.org bestellen.


Informationen über das CMBOR

 

Das Centre für Management Buy-Out Research (CMBOR) wurde im Jahr 1986 von Barclays Private Equity und Deloitte an der Nottingham University Business School gegründet. Das CMBOR hat sich als Institut für die Erstellung der umfassendsten Analysen über den Buy-Out Markt in Europa einen Namen gemacht. Es analysiert vierteljährlich den Buy-Out Markt in Großbritannien und einmal im Jahr auch den gesamteuropäischen Markt.

 

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Letzte Aktualisierung: 24 April 2006
Quelle: Deloitte & Touche GmbH  - Deutschland (Deutsch)

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