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Umsatzplus von sechs Prozent in der Wirtschaftsprüfung und weiter steigende Mitarbeiterzahlen
Deloitte rechnet mit Umsatzwachstum im laufenden Geschäftsjahr
Veröffentlicht: 07/3/05
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München, 07. März 2005 – „Mit dem Geschäftsjahresverlauf 2003/2004 sind wir zufrieden. In vielen Geschäftsfeldern steigerten wir sowohl die Leistung als auch den Umsatz erfreulich. Insgesamt gesehen konnten wir die Bruttoumsatzerlöse in Höhe von 462 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau halten“, erklärte Professor Wolfgang Grewe, Senior Partner von Deloitte Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2003/2004 der deutschen Deloitte Gruppe, die zu den weltweit führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften gehört.

 

Die angespannte Wirtschaftslage und die gebremste Binnennachfrage beeinflusst unverändert das Geschäft der Branche der Prüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland. Trotzdem rechnet Deloitte im laufenden Geschäftsjahr mit steigenden Umsätzen und Mitarbeiterzahlen.

 

Entwicklung der einzelnen Leistungsbereiche

 

Der Bereich Wirtschaftsprüfung konnte trotz konjunkturbedingter Nachfrageschwäche der gesamten Wirtschaft, geringerer Auslandsinvestitionen in Deutschland und einem Rückgang der Zahl der prüfungspflichtigen Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr seine Wettbewerbsposition weiter ausbauen. Der Umsatz in diesem Bereich beträgt 222 Mio. Euro. Das bedeutet ein Umsatzplus von sechs Prozent.


Schwerpunkte in der Nachfrage nach Steuerberatungs-Leistungen waren vor allem Spezialleistungen wie beispielsweise die M&A-Beratung, Transfer Pricing und International Assignment Services. Die Unsicherheit über die Steuerpolitik hat die Nachfrage nach allgemeinen Beratungsleistungen allerdings gedämpft. Die Umsatzerlöse im Bereich Steuerberatung konnten um 14 Prozent auf 92 Mio. Euro gesteigert werden.

 

Ein genereller Preisrückgang und verstärktes Kostenbewusstsein bei den Kunden prägen den Markt für Beratungsleistungen. Die Eigenleistung der deutschen Consultingorganisation blieb gegenüber dem Vorjahr konstant. Durch die Zurückführung der globalen Consultingorganisation in die nationalen Ländergesellschaften war der konsolidierte Gesamtumsatz durch direkt von den erbringenden Ländergesellschaften zu fakturierenden Umsatz zu korrigieren. Der Umsatz des Beratungsbereichs insgesamt betrug 148 Mio. Euro.

 

Die einzelnen Anteile der Leistungsbereiche verteilen sich danach auf den gesamten Gruppen-Umsatz: Wirtschaftsprüfung 48 Prozent, Steuerberatung 20 Prozent, Consulting 32 Prozent.

 

Zahl der Mitarbeiter steigt weiter an

 

Wolfgang Grewe: „Unsere Mitarbeiter sind unsere größte Stärke. Sie entwickeln mit fundiertem Know-how und persönlicher Qualifikation maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden und Mandanten. Trotz des schwierigen Marktumfelds stellten wir im vergangenen Jahr 400 neue Mitarbeiter ein und planen auch im neuen Geschäftsjahr mit der gleichen Größenordnung.“

Die Mitarbeiterzahl beträgt in der Gruppe über 3.200 Mitarbeiter.

 

Qualität stärkt Vertrauen

 

„Der deutsche Gesetzgeber hat mit der Einrichtung einer Abschlussprüferaufsicht und den klarstellenden Vorschriften zur beruflichen Unabhängigkeit entscheidende Maßnahmen zur Stärkung des Anlegervertrauens in die Prüfung verabschiedet“, sagt Professor Grewe. Allerdings sei mit Blick auf die EU die Regulierung des Berufsstands noch nicht abgeschlossen. Insbesondere müsse der Ausgang der zurzeit laufenden Verhandlungen über die Abschlussprüferrichtlinie abgewartet werden.

Ausdrücklich warnte Wolfgang Grewe vor aufkommenden Tendenzen zu einer Überregulierung: „Die Wirtschaft braucht dringend eine 'regulatorische' Atempause“. Sollte die anstehende EU-Richtlinie über die jüngsten deutschen Anforderungen zur Unabhängigkeit hinausgehen, dann führe dies in der Wirtschaft eher zu Verunsicherung als zur allseits angestrebten Vertrauensbildung.
Um das Vertrauen in die Branche zu stärken, hat Deloitte seit einigen Jahren eine eigene Abteilung sowie Systeme eingeführt, die die Einhaltung der Unabhängigkeitsregeln in der Praxis sicherstellen. Die Systeme gewährleisten zum einen, dass die persönliche Unabhängigkeit der Mitarbeiter garantiert ist. Zum anderen werden dadurch mögliche Konfliktfälle vor der Auftragsannahme ausgeschlossen.

 

Außerdem müsse man laut Wolfgang Grewe beachten, dass der Prüferberuf bei zunehmender Regulierung an Attraktivität zu verlieren drohe. Dies habe jüngst eine europaweite Meinungsumfrage gezeigt. Professor Grewe: „Eine sinkende Attraktivität kann sich der Beruf aber nicht leisten. Gerade talentierte und hervorragend ausgebildete Mitarbeiter werden wir auch in Zukunft brauchen; sie sind der Garant für beste Qualität."

 

Ausblick auf 2005

 

Trotz der noch immer schwachen konjunkturellen Lage rechnet Deloitte für das laufende Geschäftsjahr mit einem positiven Wachstum. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2004/05 zeigt eine erfreuliche Tendenz. Insbesondere in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Corporate Finance ist ein weiterer Leistungs- und Umsatzzuwachs zu erwarten.

 

Ende

 

Deloitte Deutschland

 

Deloitte ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Das breite Leistungsspektrum umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance-Beratung. Mit über 3.200 Mitarbeitern in 18 Niederlassungen betreut Deloitte seit mehr als 90 Jahren Unternehmen und Institutionen jeder Rechtsform und Größe aus fast allen Wirtschaftszweigen. Über den Verbund Deloitte Touche Tohmatsu ist Deloitte mit 120.000 Mitarbeitern in nahezu 150 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.

 

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Letzte Aktualisierung: 08 März 2005
Quelle: Deloitte & Touche GmbH  - Deutschland (Deutsch)

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