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NTC Research erstellt die europäischen Produktivitäts-Indizes für Deloitte. Sie leiten sich aus den Daten der einzelnen Purchasing Managers’ Indizes® (PMI®) ab, die bei den Umfragen zu den Geschäftsbedingungen unter 5000 Unternehmen aus ganz Europa ermittelt werden.
Ein Indexwert von 50 signalisiert keine Veränderung der Produktivität gegenüber dem Vormonat, ein Wert über 50 kennzeichnet Wachstum und ein Wert unter 50 einen Rückgang der Produktivität. Je größer die Differenz zum Referenzwert von 50, desto größer ist die Veränderung. Alle Daten sind saisonbereinigt.
Mit 57.8 verzeichnete der Deloitte Produkitvitäts-Index für Deutschland im März zum dreizehnten Mal in Folge den stärksten Anstieg der Arbeitsproduktivität in der Eurozone, womit Deutschland weiter die Hauptantriebskraft bei der Steigerung der Arbeitsproduktivität blieb. Im Vergleich zum Vormonat (58.5) gab der Index allerdings leicht nach. Der Anstieg der Arbeitsproduktivität rührte aus deutlichen Zuwächsen sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor, wo sich die Geschäfte trotz eines weiteren Abbaus der Beschäftigung im März deutlich verbesserten. Im Vergleich der beiden Sektoren schnitt der Service-Bereich besser ab.
Deutliche Steigerung der Arbeitsproduktivität in der Eurozone
Mit 56.6 signalisierte der Deloitte Eurozone Produktivitäts-Index, dass sich die Arbeitsproduktivität in der Eurozone zum 27. Mal in Folge erhöht hat. Dabei übertrafen die Zuwächse im Dienstleistungsbereich sowohl in Deutschland, Frankreich und Italien die Zuwachsraten in der Industrie.
In Frankreich stieg die Arbeitsproduktivität im März substanziell, wobei sich der Abstand zwischen der Industrie und dem Service-Sektor verkleinerte. Auch in Großbritannien erhöhte sich die Arbeitsproduktivität und zwar genauso stark wie im Vormonat. In Italien beschleunigte sich das Wachstum der Produktivität im Vergleich zum Vormonat wieder leicht, lag aber dennoch weit hinter den Zuwachsraten Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens.
Arbeitsproduktivität wächst auf breiter Basis
Die Deloitte Eurozone Produktivitäts-Indizes messen nicht nur die Arbeitsproduktivität auf nationaler Ebene, sondern liefern auch genaue sektorenspezifische Daten für die gesamte EU. So verzeichneten 21 der 24 von der Umfrage erfassten Sektoren im März ein Wachstum der
Arbeitsproduktivität und hier besonders die Dienstleistungsbereiche. Den stärksten Zuwachs verbuchte der Bereich Papier- und Holzverarbeitung, zum stärksten Rückgang kam es im Bereich Baumaterialien.
Joerg Schiele, verantwortlicher Partner für den Bereich Human Capital Services bei Deloitte Deutschland und Mitglied des Internationalen Management Teams Human Capital Services, sagte zu den Ergebnissen der Märzumfrage: "In Deutschland kam es im März aufgrund der Zuwächse in der Industrie und im Dienstleistungs-Sektor zur stärksten Steigerung der Arbeitsproduktivität. Und obwohl der intensive Wettbewerb erneut zu einem Kosten getriebenen Abbau von Arbeitsplätzen führte, verlangsamte sich der Beschäftigungsabbau im März weiter. Dies deutete darauf hin, dass sich der Einstellungsstopp langsam dem Ende zuneigt.“
Anmerkungen
Der Deloitte Produktivitäts-Index leitet sich aus Umfrageergebnissen zu den Geschäftsbedingungen ab, die von NTC Research europaweit bei Unternehmen für die Erstellung des Purchasing Managers' Index erhoben werden. Das Umfragepanel ist hinsichtlich der Branchenzugehörigkeit, der Unternehmensgröße und geographischer Gesichtspunkte repräsentativ für die Industrie und den Dienstleistungssektor in Europa.
NTC analysiert die Daten zur Leistung und zur Beschäftigung jedes einzelnen Unternehmens und berechnet daraus einen Wert, der die Produktivitätsveränderung der einzelnen Sektoren widerspiegelt. Die Daten sind entsprechend dem jeweiligen Beitrag eines Landes, den der Sektor zur EU-Bruttowertschöpfung beiträgt, gewichtet und saisonbereinigt. Die Sektoren werden gewichtet und im Gesamt-EU-Produktivitäts-Index zusammengefasst. Ein Indexwert von 50 signalisiert keine Veränderung der Produktivität gegenüber dem Vormonat, ein Wert über 50 kennzeichnet Wachstum und ein Wert unter 50 einen Rückgang der Produktivität. Je größer die Differenz zum Referenzwert von 50, desto größer ist die Veränderung.
Deloitte
Deloitte ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Als einzige der Big Four bietet Deloitte ein umfassendes Leistungsspektrum aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance-Beratung. Mit mittlerweile 3.200 Mitarbeitern in 18 Niederlassungen betreut Deloitte seit mehr als 90 Jahren Unternehmen und Institutionen jeder Rechtsform und Größe aus fast allen Wirtschaftszweigen. Über den Verbund mit Deloitte Touche Tohmatsu ist Deloitte mit 120.000 Mitarbeitern in nahezu 150 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.
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NTC Research
NTC ist weltweit einer der größten Spezialanbieter von Konjunkturforschungs-Daten, die im Auftrag führender Unternehmen aus allen Bereichen der Wirtschaft erhoben werden. Derzeit erstellt NTC auf kontinuierlichen Umfragen beruhende Wirtschaftsberichte zu Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Österreich, Irland, Griechenland, Russland, Polen, die Tschechische Republik, Hong Kong und Japan. Die Umfrageergebnisse werden von Wirtschafts- und Finanz- sowie staatlichen Stellen genutzt. Eine Übersicht der Veröffentlichungen erhalten Sie unter +44 (0) 1491 418700, E-Mail: infor@ntc.co.uk oder über unsere Web-Seite unter www.ntc-research.com.