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Marktexperten fokussieren Fitnessmarkt
Deloitte & Touche schafft erstmals Standards für die Erhebung verlässlicher Daten im deutschen Fitness- und Wellnessmarkt
Veröffentlicht: 30/10/03
Kontakt: Karsten Hollasch
Deloitte
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Tel +49 211 8772-2804

Düsseldorf, Oktober 2003 Gesundheit, Entspannung und sportliche Aktivitäten sind seit Jahren ein anhaltender Trend, der gestressten Großstädtern und anderen Zeitgenossen eine tiefgehende und anhaltende Erholung vom Alltag verspricht. Das nachhaltige Bedürfnis, in einer als anstrengend empfundenen Umwelt neue Energien zu tanken, hat der Fitness- und Wellnessbranche in der Vergangenheit respektable Zuwächse verschafft, die sich sowohl in zahlreichen Neugründungen von Sportstudios als auch in steigenden Mitgliederzahlen der Clubs niederschlug. Eine neue Untersuchung von Deloitte & Touche prüft, ob der Boom anhält. Neben dem vierteljährlich erscheinenden Newsletter, der wesentliche Kennzahlen ausgewählter Ketten aktuell darstellt, hat Deloitte & Touche nun erstmals eine umfangreiche Bestandsaufnahme des bundesdeutschen Gesamtmarktes durchgeführt.

Die Düsseldorfer Berater der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche arbeiten an einer Studie, in der die weitere Entwicklung der bisher florierenden Fitnessbranche untersucht wird. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob in Zeiten konjunktureller Krisen und massiver Arbeitslosigkeit die Aussichten weiterhin so rosig wie bisher sind und die Studiobetreiber eine anhaltend aggressive Expansionspolitik verfolgen werden. Um hier zu seriösen Ergebnissen zu gelangen, hat Deloitte & Touche zunächst Basisarbeit leisten müssen. Erstmalig schufen die Marktexperten in Zusammenarbeit mit den führenden Verbänden der deutschen Fitnessindustrie, dem Deutsche Sportstudio Verband (DSSV) und dem Deutsche Industrieverband für Fitness und Wellness (DIFW) standardisierte Kategorien, die es erlauben, Daten zu vergleichen, die auf einer einheitlichen Basis erhoben wurden.

Dabei konnten im Rahmen einer telefonischen Marktuntersuchung nahezu hundert Prozent aller Fitness- und Wellnessanlagen in Deutschland erfasst und kategorisiert werden.

Die Untersuchung fand im Zeitraum Juli bis September diesen Jahres statt mit dem Ergebnis, dass eine Gesamtzahl von 5.500 Clubs auf Basis der zuvor geschaffenen Kategorien identifiziert werden konnten. In dem Zusammenhang wurden auch wesentliche Kennziffern wie Größe, Angebot, Ausstattung, Mitglieder etc. in das Panel aufgenommen.

Aufgrund dieser Vorarbeit ist es nun erstmals möglich, Untersuchungen bezüglich der Marktentwicklung zuverlässig durchzuführen und zu aussagefähigen Ergebnissen zu gelangen. Die in jüngster Vergangenheit hin und wieder in der Öffentlichkeit vertretene Meinung, dass der Boom im Wellness- und Fitnessbereich anhält, scheint sich nach ersten Ergebnissen der von Deloitte & Touche durchgeführten Studie nicht zu bestätigen. Detaillierte Analysen der Untersuchung werden demnächst veröffentlicht.

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Letzte Aktualisierung: 28 November 2003
Quelle: Deloitte & Touche GmbH  - Deutschland (Deutsch)

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