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Europa bekommt Konkurrenz!
Laut dem Deloitte-„Global Ranking Index“ ist Europa (noch) beliebtestes Reiseziel – doch Asien holt auf
Veröffentlicht: 05/3/08
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München, 05. März 2008 – Die Zimmererträge (RevPAR) in Europa sind weiterhin Weltspitze. Der „Global Ranking Index“ von Deloitte für 2007 zeigt, dass sich zwölf europäische Städte unter den Top 20 behaupten konnten. Dennoch müssen sie um ihre gute Platzierung bangen, da der Tourismus in den asiatischen Ländern stark aufholt.
2007 war für Deutschland ein Rekordjahr und es konnte sich im ersten Drittel des RevPAR-Rankings platzieren − die Anzahl der Übernachtungen übertraf sogar die im FIFA Fußballweltmeisterjahr.

 

„Im vergangenen Jahr reisten die Menschen so viel wie noch nie und strömten vor allem nach Europa“, betont Benjamin Ploppa, Hospitality Manager bei Deloitte. „Doch auch Regionen wie Asien und Südamerika, die in den letzten Jahren Einbußen hinnehmen mussten, konnten sich als begehrte Reiseziele hervortun und werden zukünftig Konkurrenten zu den europäischen Staaten sein.“

 

Rev-PAR Global Ranking Index 2007

Städte

RevPAR GRI

RevPAR-Ergebnisse US $

2007

2006

2007

Änderung zu 06 in %

Änderung zu 06 in %

Venedig

1

1

265

22.0

50.7

Paris

2

2

249

23.2

75.1

Moskau

3

7

244

23.5

225.8

London

4

6

224

18.5

53.4

Dubai

5

3

218

17.2

161.7

Rom

6

4

202

9.1

62.7

Genf

7

8

199

19.9

88.0

Mumbai

8

13

195

47.3

130.0

Amsterdam

9

11

185

12.4

53.2

Florenz

10

12

175

14.5

39.4

Hongkong

11

9

172

6.7

64.5

Mailand

12

14

168

12.8

72.5

Barcelona

13

30

168

18.3

61.7

Doha

14

5

164

-10.2

154.6

Abu Dhabi

15

17

162

26.0

191.4

Maskat

16

34

155

35.9

256.9

Zürich

17

19

155

18.1

45.6

Sydney

18

22

154

23.5

72.4

Tokio

19

10

153

2.8

-12.3

Istanbul

20

21

152

22.1

77.9

 

Die Hälfte aller Reisenden wählte Europa als Destination. Dies steigerte den Zimmerertrag europaweit um 15,8 Prozent auf durchschnittlich 114 US-Dollar pro Übernachtung. Besonders Venedig profitierte von Europas Zuwachs − das fünfte Jahr in Folge sicherte sich die Hafenstadt die Pole-Position mit einem Zimmerertragsanstieg um 22 Prozent gegenüber 2006 (RevPAR: 265 US-Dollar); gefolgt von Paris (23,2%; RevPAR: 249 US-Dollar) und Moskau (23,5%; RevPAR: 244 US-Dollar).

 

Deutschland konnte sich keine Platzierung unter den ersten 20 sichern, steigerte aber seine Zimmerauslastung um 1,8 auf 64 Prozent. Durchschnittlich kostete eine Hotelzimmerübernachtung in Deutschland 85 Euro. München ist für Deutschlandbesucher das teuerste Reiseziel mit durchschnittlich 118 Euro pro Zimmer − in Frankfurt werden acht Euro weniger für eine Übernachtung verlangt.

 

Auch der Mittlere Osten konnte eine Vielzahl von Besuchern anlocken. Durchschnittlich kostete dort ein Hotelzimmer 108 US-Dollar, wodurch Dubai, Doha, Abu Dhabi und Maskat auf Top-Rängen landeten. Der Asien-Pazifik-Raum erlebte ebenfalls einen Besucheranstieg, was die Hoteliers dazu beflügelte, mehr für die Übernachtung zu berechnen, und ist mit Hongkong, Mumbai, Sydney sowie Tokio viermal unter den Top 20 vertreten. Zentral- und Südamerika bildeten die am schnellsten wachsende Region und Panama City mit 84,7 Prozent die Stadt mit der zweithöchsten Bettenauslastung.

 

„Trotz der amerikanischen Wirtschaftskrise, der Angst vor Terrorismus und gesundheitlichen Bedenken ebbt der Tourismusstrom nicht ab. Somit bleibt die Aussicht für die europäische Hotelindustrie vielversprechend“, resümiert Benjamin Ploppa. „Aber vor allem in Indien und China werden die Besucher stetig zunehmen, begünstigt auch durch die Olympischen Spiele in Peking. Generell profitieren alle Destinationen von der Expansion von Billig-Airlines, so dass die Anzahl von Touristen und Geschäftsreisenden weiter zunehmen wird.“

 

Ende

 

Global Ranking Index

Der fünfte Deloitte Global Ranking Index vergleicht die Performance von 165 Städten außerhalb Nordamerikas. Weitere Informationen oder Details finden Sie unter: www.deloitte.com/globalrankingindex2008

 

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Letzte Aktualisierung: 05 März 2008
Quelle: Deloitte & Touche GmbH  - Deutschland (Deutsch)

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