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Deutsche Fußballbundesliga mit höchstem Umsatzwachstum in Europa
Jährlicher Bericht von Deloitte zur wirtschaftlichen Entwicklung der europäischen Top-Ligen
Veröffentlicht: 01/6/06
Kontakt: Jan Meyer-Berkhout
Deloitte
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Kontakt: Stefan Ludwig
Deloitte
Sport Business Gruppe
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Manchester - Düsseldorf, 01. Juni 2006 – Nach Schätzung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte steigerten die europäischen Fußballclubs und -verbände ihren Gesamtumsatz 2005 um über fünf Prozent auf 11,6 Milliarden Euro gegenüber der Vorsaison. Mehr als die Hälfte – 6,3 Milliarden Euro – entfiel dabei in der Saison 2004/05 auf die „Big Five“-Ligen in England, Italien, Deutschland, Spanien und Frankreich. Spitzenreiter beim Umsatzwachstum der fünf europäischen Top-Ligen ist die deutsche Bundesliga mit einem Anstieg von 17 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Sportbusiness Gruppe von Deloitte in der 15. Ausgabe des Annual Review of Football Finance.

 

Dank dieses beachtlichen Sprungs der Umsätze (ohne Transfererlöse) behaupten die 18 Clubs der deutschen Bundesliga ihre dritte Position unter den umsatzstärksten europäischen Ligen. Die italienische Serie A belegt mit einem Umsatzanstieg von 16 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro weiterhin den zweiten Platz. Mit einem Umsatz in Höhe von 1,97 Milliarden Euro bestätigt die englische Premier League ihre Spitzenposition in Europa. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Spanien mit 1,03 Milliarden Euro und Frankreich mit 0,7 Milliarden Euro. „Dank des anhaltenden Zuschauerbooms und des neuen TV-Vertrags ist auch in Zukunft mit einem weiteren Anstieg der Einnahmen der deutschen Bundesliga-Clubs zu rechnen“, so Stefan Ludwig, Senior Manager der Sportbusiness Gruppe von Deloitte in Deutschland.

 

„Big Five“ stabilisieren Löhne und Gehälter

 

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter der „Big Five“ gingen im Vergleich zur Vorsaison um 0,4 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zurück. Während in Deutschland (0,4 Prozent) und Spanien (acht Prozent) ein Anstieg der Kosten zu verzeichnen war, reduzierten die Clubs in England (drei Prozent), Italien (zwei Prozent) und Frankreich (drei Prozent) diese Ausgaben. Aufgrund dieser positiven Entwicklungen stabilisiert oder verbessert sich das Verhältnis von Lohnkosten und Umsatz in allen Ligen. Die Bundesliga erzielt hinsichtlich dieser Kennzahl seit vielen Jahren zahlenmäßig das beste Ergebnis in Europa. Die deutschen Clubs investierten 2004/05 im Schnitt lediglich 44 Prozent ihrer Umsätze in Löhne und Gehälter. In den anderen Ligen lag diese Quote im Durchschnitt bei 62 Prozent.

 

Mit dem Rekordbetriebsergebnis von 240 Millionen Euro in der Saison 2004/05 sind die Clubs der englischen Premier League erneut Europas Champions. Neben der Premier League erwirtschaftet seit vielen Jahren nur die Bundesliga ein positives Betriebsergebnis. Im Vergleich zur Vorsaison verzeichneten die deutschen Clubs einen Anstieg um 13 Millionen Euro auf 65 Millionen Euro.

 

Polarisierung der Einnahmen innerhalb der Ligen

 

In den „Big Five“-Ligen erzielten die fünf umsatzstärksten Clubs in der Saison 2004/05 zwischen 44 und 67 Prozent der Gesamtumsätze der jeweiligen Liga. Ein vergleichbares Verhältnis lag bei den Aufwendungen für Löhne und Gehälter vor. Besonders ausgeprägt ist die Polarisierung der Einnahmen in der italienischen und spanischen Liga, wo 64 bzw. 67 Prozent der Gesamtumsätze auf die fünf Top-Clubs der jeweiligen Liga entfallen. „Aufgrund der dezentralen Vermarktung der medialen Rechte in diesen beiden Ländern und der damit verbundenen Konzentration der Einnahmen aus diesem Bereich auf wenige Clubs, entsteht ein erhöhtes Ungleichgewicht innerhalb dieser Ligen. Die Zentralvermarktung der medialen Rechte in der Premier League, der Bundesliga und der französischen Ligue 1 wirkt diesem Trend zumindest teilweise entgegen“, kommentiert Ludwig.

 

Ende

 

Hinweis an die Redaktion

Diese Pressemitteilung und die nachfolgenden Highlights wurden dem Deloitte Annual Review of Football Finance, Ausgabe Juni 2006 entnommen (eine Untersuchung der aktuellsten veröffentlichten Jahresabschlüsse der Fußballclubs der Saison 2004/05). Die den Stellungnahmen und Berechnungen zugrunde liegenden Fakten werden in den betreffenden Kapiteln erläutert.

 

Die Untersuchung zu den Finanzdaten der englischen Fußballclubs sowie die Vergleiche zwischen ihnen basieren auf Zahlen der neuesten verfügbaren gesetzlichen Einzel- oder Konzernabschlüsse. Die Analyse über die Finanzergebnisse und Finanzpositionen verschiedener europäischer Ligen und die Vergleiche zwischen ihnen basieren auf Angaben der Deloitte zur Verfügung gestellter Einzel- oder Konzernabschlüsse oder Informationen, die Deloitte von den nationalen Verbänden/Ligen zur Verfügung gestellt wurden.

 

In einigen wenigen Fällen wurden Anpassungen hinsichtlich der Zuordnung der veröffentlichten Zahlen vorgenommen, um eine nach Ansicht von Deloitte sinnvollere Vergleichbarkeit der Finanzdaten von Fußballclubs zu ermöglichen. Deloitte hat zum Zweck dieses Berichts keine Überprüfung der Informationen aus den Jahresabschlussberichten durchgeführt.

 

In Bezug auf Schätzungen und Planzahlen weichen die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund unvorsehbarer Ereignisse und Umstände – möglicherweise von den prognostizierten Zahlen ab. Diese Unterschiede können beträchtlich sein. Deloitte übernimmt daher keinerlei Gewähr, dass und inwieweit die tatsächlichen Ergebnisse mit den prognostizierten korrespondieren. Leser sollten auf Basis dieser Unterlagen, Informationen und Prognosen keine Handlungen ohne eine relevante professionelle Beratung unternehmen.

 

Die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Clubs unterteilen nur selten die Lohn- und Gehaltsaufwendungen zwischen angestellten Spielern und anderen Angestellten. Somit bezieht sich der größte Teil der Verweise auf Löhne und Gehälter in diesem Bericht auf die gesamten Löhne und Gehälter eines Clubs/einer Liga, inklusive der nicht als Spieler angestellten Personen.

 

Die Publikation und diese Pressemitteilung enthalten ausschließlich allgemeine Informationen, die nicht geeignet sind, den besonderen Umständen eines Einzelfalls gerecht zu werden. Sie hat nicht den Sinn, Grundlage für wirtschaftliche oder sonstige Entscheidungen jeglicher Art zu sein. Sie stellt keine Beratung, Auskunft oder ein rechtsverbindliches Angebot dar und ist auch nicht geeignet, eine persönliche Beratung zu ersetzen. Sollten Entscheidungen jeglicher Art auf Inhalte dieser Marktstudie oder Teile davon gestützt werden, so geschieht dieses ausschließlich auf eigenes Risiko. Deloitte & Touche LLP übernimmt keinerlei Garantie oder Gewährleistung, noch haftet sie in irgendeiner anderen Weise für den Inhalt dieser Publikation. Aus diesem Grunde empfiehlt Deloitte stets, eine persönliche Beratung einzuholen.

 

Für den Zweck einer grenzüberschreitenden Analyse wurden alle Finanzdaten mit dem Wechselkurs vom 30. Juni 2005 (£1 = 1,4806) in Euro umgewandelt.

 

Deloitte Sport Business Gruppe

Die Sport Business Gruppe von Deloitte fokussiert sich auf den nationalen und internationalen Sport. Das Team bietet einen multidisziplinären Ansatz, der auf die professionellen Bedürfnisse im kommerziellen Sportgeschäft ausgerichtet ist. In den vergangenen 15. Jahren hat Deloitte mit mehr Vereinen, Ligen, Verbänden, Sportstättenentwicklern, Veranstaltern und deren Partnern aus der Wirtschaft zusammengearbeitet als jedes andere Beratungsunternehmen. Dabei decken die Dienstleistungen das komplette Spektrum des Beratungsfeldes ab: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung, Due Diligence, Benchmarking, strategische Business Reviews, Reorganisation, Umsatzanalysen, Stadionplanung und -entwicklung, Unternehmensplanung, Markt- und Bedarfsanalysen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.deloitte.com/de/sport

 

Deloitte Deutschland

Deloitte ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Das breite Leistungsspektrum umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance-Beratung. Mit 3.400 Mitarbeitern in 17 Niederlassungen betreut Deloitte seit mehr als 90 Jahren Unternehmen und Institutionen jeder Rechtsform und Größe aus fast allen Wirtschaftszweigen. Über den Verbund Deloitte Touche Tohmatsu ist Deloitte mit 120.000 Mitarbeitern in nahezu 150 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.

 

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu, einen Verein schweizerischen Rechts, dessen Mitgliedsunternehmen einschließlich der mit diesen verbundenen Gesellschaften. Als Verein schweizerischen Rechts haften weder Deloitte Touche Tohmatsu als Verein noch dessen Mitgliedsunternehmen für das Handeln oder Unterlassen des/der jeweils anderen. Jedes Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig, auch wenn es unter dem Namen "Deloitte", "Deloitte & Touche", "Deloitte Touche Tohmatsu" oder einem damit verbundenen Namen auftritt. Leistungen werden jeweils durch die einzelnen Mitgliedsunternehmen, nicht jedoch durch den Verein Deloitte Touche Tohmatsu erbracht. Copyright © 2006 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.

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Letzte Aktualisierung: 01 Juni 2006
Quelle: Deloitte & Touche GmbH  - Deutschland (Deutsch)

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